29 October 2010

Halloween Gewinnspiel

Halloween ist ausgebrochen. Und das merkt man nicht nur am Fernsehprogramm (Kettensägenmassaker am Nachmittag). Nein, auch beim Blick in die Vorgärten kann man diesen Feiertag nicht übersehen:



Man beachte im Vordergrund die Geier, die sich über menschliche Überreste hermachen.
Aus diesem Anlass gibt es hier und heute ein Gewinnspiel mit einem großartigen Überraschungspreis für den/die glückliche/n Gewinner/in. Wie viele Jellybeans befinden sich in diesem Glas? Wer der richtigen Antwort am nächsten kommt, bekommt ein Überraschungspaket mit amerikanischen Spezialitäten und einer handgeschriebenen Glückwunschkarte aus AMERIKA!



Als kleine Hilfe: Bei dem Glas handelt sich um ein handelsübliches Weinglas wie beispielsweise das Modell "Svalka Red Wine Glass" von Ikea. Und für diejenigen unter euch mit einem Auge für Details: Ist diese Weinglasdekoration nicht großartig? Elegant, und man kann die Gläser auseinanderhalten!

Lösungsvorschläge bitte in den Kommentaren unter einem Namen, den ich zuordnen kann, oder per E-Mail an mich. Pro Person nur eine Einsendung (ich werte die erste) und Einsendeschluss ist der 31.10.2010 um Mitternacht, meine Zeit. Also 01.11.2010 6:00 MEZ. Viel Glück!

20 October 2010

Auf besonderen Wunsch...

... meines fleißigsten Kommentators zeige ich euch meine neuen Laufschuhe - dazu sei gesagt, dass ich sie ausschließlich ob ihrer dämpfenden Eigenschaften ausgewählt habe:



Und ein paar Bilder (großklickbar) vom beginnenden Indian Summer. Der Baum vor meinem Haus und der Hochseilgarten für die Eichhörnchen:



Meine Straße, die Linden Lane. Ob es sich bei diesen Bäumen tatsächlich um Linden handelt, hab ich noch nicht herausgefunden. In der Walnut Lane um die Ecke gibt's jedenfalls keine Walnüsse.



Und dies ist der Weg zwischen meinem Office und dem Treffpunkt für den Gang zum Lunch:

18 October 2010

About running

Haruki Murakami ist ein Autor, dessen Erzaehlungen ich immer sehr gerne gelesen habe. Etwas freaky manchmal (oder laut Wikipedia "surreal"), aber immer originell. Sein autobiografisch angehauchtes Werk "What I talk about when I talk about running" ist dagegen ziemlich oede.

Heute beim Laufen dachte ich mir, ich sollte einen Blog uebers Laufen schreiben. Wer mich kennt, weiss, dass ich Laufen bloed finde. Es erscheint mir sinnlos, irgendwohin zu laufen, wo ich eigentlich gar nicht hin will. Andererseits moechte ich mich aber auch fit halten und der USA-bedingten erhoehten Kalorienzufuhr entgegenwirken. Dazu gehe ich ab und zu zum morgendlichen Zirkeltraining vom Unisport um 7.30 Uhr. Das ist allerdings mehr Hanteltraining als Ausdauersport, und so sehr ich meine neuen Madonna-Oberarme auch zu schaetzen weiss, fuehlte ich mich schon mal fitter. Insbesondere kamen meine Defizite zu Tage, als ich eines Tages versuchte, beim "BodyAttack"-Kurs mitzumachen und die crazy Instructor-Lady mich ob meiner Seitenstiche als kompletten Sportanfaenger einstufte. Ueber den Sommer konnte ich mich noch damit herausreden, dass mich die wochenendlichen Ausfluege zum Strand inklusive Beachvolleyball und Ueberlebenskampf mit Freakwaves mit einem Ausdauertraining versorgten. Aber spaetestens seit hier der Indian Summer Einzug haelt, gelten diese Entschuldigungen nicht mehr.

Nun habe ich nie abgestritten, dass Laufen der flexibelste Sport ist, den es gibt, und dass ich es zu schaetzen weiss, ueberall und zu jeder Zeit einfach loslaufen zu können. Mein damaliger Roomie Erik lief auch, Jens' ganze WG laeuft. Um mich also selbst zu motivieren, gab es erstmal fancy Laufschuhe fuer mich, denn es ist ja bekannt, dass diese fast von alleine laufen, man muss sie nur anziehen. Mit dem Anziehen wartete ich aber noch ein, zwei Wochen. Denn wenn ich schon sinnlos durch die Gegend renne, dann zumindest mit dem richtigen Soundtrack. Und nach einigem Rumgespiele habe ich jetzt das perfekte Zubehoer fuer meine Laeuferkarriere gefunden: neben guten Schuhen die richtigen Apps für mein iPhone. Zur Erlaeuterung fuer Nicht-iPhone-Besitzer: Ein "App" ist eine kleine Software fuer das iPhone, die man sich fuer Geld oder fuer umsonst aus dem Internet runterladen kann, z.B. kleine Spiele. Ich habe ein App (Cadence), welches meine Songs auf dem iPhone mit der korrekten BPM (beats per minute)-Zahl versieht und dann die Songs nach Tempo geordnet zu Playlists zusammenfasst, so dass man sich die richtige Playlist zum gewuenschten Lauftempo aussuchen kann.
Ein zweites App (SyncStep) geht einen Schritt weiter und detektiert mit dem Beschleunigungssensor im iPhone, wie schnell man laeuft, und sucht die vom Tempo her dazu passende Musik aus. Ein anderes App (GetRunning) laeuft parallel zur Musik und ist dazu gedacht, absolute Couchpotatoes zum 5 km Lauf zu bringen. Es ist ein 9 Wochen Programm mit dreimal 30 min Laufen/Gehen pro Woche, und waehrend des Laufes wird angesagt, wann man laufen und wann man gehen soll. Ist supi fuer Sportanfaenger - ich hingegen war tatsaechlich schon zu fit dafuer.

Mein absolutes Highlight ist aber das App RunKeeper, welches mit Hilfe des GPS Sensors im iPhone die Koordinaten aufzeichnet und anschliessend zu einem Online-Account schickt, so dass man die Strecke auf einer Karte nachvollziehen kann: Laenge, Hoehenmeter, Lauftempo. Ist gut fuer's Ego und fuer die Motivation.

Meine neuste Entdeckung für's Laufen sind aber die Podcasts von Dr. Bob. Dr. Bob's JogTunes ist so etwas wie eine Radiomusiksendung, die etwa 30 - 60 min läuft und beim Laufen gehört werden soll. Die Abfolge der Songs ist so abgestimmt, dass man einen langsamen Aufwärmteil hat, schnelle Sprintteile oder Intervalltraining und abschließend einen langsamen Abkühlteil. Die Sendung wird moderiert mit Informationen zu den Songs und zum weiteren Ablauf des Laufs, man wird also gut unterhalten. Und ich lauf dann mal jetzt los!

14 October 2010

Am Wochenende...

... gibt's neuen Stoff!