Jetzt ist es fast soweit, dass ich über mein Mittagessen berichte...
30 July 2011
28 July 2011
146 Nassau Street
27 July 2011
Softball practice
Ich habe es zwar schon auf Facebook veröffentlicht, aber ich möchte es auch gerne einem breiteren Publikum (haha) zur Verfügung stellen, mein Video vom letzten Softball Training:
Es war eigentlich ein Spiel angesetzt, das letzte der Vorrunde, aber das gegnerische Team hatte gleich aufgegeben, da sie nicht genug Spieler auftreiben konnten. Unser Coach hatte uns das natürlich nicht verraten und statt des Spiels ein Training angesetzt, denn sehr bald starten die Playoffs.
Los geht's mit dem Achtelfinale morgen. Da wir in der Vorrunde nur ein Spiel verloren haben, wird unser Achtelfinalgegner eines der schwächsten Teams sein. Nach all dem Training ist also ein klarer Sieg zu erwarten.
Ach so, der Name das Spiels im Video ist "Dizzy-Bat".
Es war eigentlich ein Spiel angesetzt, das letzte der Vorrunde, aber das gegnerische Team hatte gleich aufgegeben, da sie nicht genug Spieler auftreiben konnten. Unser Coach hatte uns das natürlich nicht verraten und statt des Spiels ein Training angesetzt, denn sehr bald starten die Playoffs.
Los geht's mit dem Achtelfinale morgen. Da wir in der Vorrunde nur ein Spiel verloren haben, wird unser Achtelfinalgegner eines der schwächsten Teams sein. Nach all dem Training ist also ein klarer Sieg zu erwarten.
Ach so, der Name das Spiels im Video ist "Dizzy-Bat".
23 July 2011
Mein Stuhl
Na, wenn der Titel mal nicht vielversprechend ist :-)
Das Universum in Braunschweig ist ein kleines, altmodisches Kino, welches vor wenigen Jahren neu eröffnet wurde, um im Gegensatz zum üblichen Cinemaxxx-Blockbuster/"amerikanischen-Schwachsinn" kulturell wertvolle Filme anzubieten. Das Kino hat einen großen und einen kleinen Saal, sehr bequeme Sessel, und auf einem dieser Sessel im kleinen Saal ist mein Name eingestickt.
Das ist nun aber schon seit etwa zwei Jahren der Fall, und lustigerweise wurde ich bisher erst einmal darauf angesprochen, aber dann in dieser Woche gleich zweimal. Mein Freund Basti, der inzwischen in Stuttgart lebt, meldete sich vorgestern seit Monaten mal wieder, da im Gespräch mit einem gemeinsamen Bekannten mein Name fiel. Und zwar hatte dieser - wie Erich und Kristina jetzt auch - meinen Namen im Kino entdeckt.
Ich finde es ja sehr schön, dass meine Freunde die Kultur in Braunschweig unterstützen und in das nette Kino gehen. Ich mag nämlich Kultur, und daher habe ich damals auch den Sessel gespendet. Es sind übrigens noch einige unbestickt...
Das Universum in Braunschweig ist ein kleines, altmodisches Kino, welches vor wenigen Jahren neu eröffnet wurde, um im Gegensatz zum üblichen Cinemaxxx-Blockbuster/"amerikanischen-Schwachsinn" kulturell wertvolle Filme anzubieten. Das Kino hat einen großen und einen kleinen Saal, sehr bequeme Sessel, und auf einem dieser Sessel im kleinen Saal ist mein Name eingestickt.
Das ist nun aber schon seit etwa zwei Jahren der Fall, und lustigerweise wurde ich bisher erst einmal darauf angesprochen, aber dann in dieser Woche gleich zweimal. Mein Freund Basti, der inzwischen in Stuttgart lebt, meldete sich vorgestern seit Monaten mal wieder, da im Gespräch mit einem gemeinsamen Bekannten mein Name fiel. Und zwar hatte dieser - wie Erich und Kristina jetzt auch - meinen Namen im Kino entdeckt.
Ich finde es ja sehr schön, dass meine Freunde die Kultur in Braunschweig unterstützen und in das nette Kino gehen. Ich mag nämlich Kultur, und daher habe ich damals auch den Sessel gespendet. Es sind übrigens noch einige unbestickt...
22 July 2011
Deadlines
Deadlines sind wohl nicht nur in Deutschland sondern überall nur als Empfehlung zu verstehen. In zwei Wochen haben wir den jährlichen MIRTHE Summer Workshop hier in Princeton, wo alle mehrere hundert Mitglieder meines Forschungsprojekts zusammenkommen, um über ihre Forschung zu berichten. Letztes Jahr war er in Houston, Texas (im August übrigens nicht zu empfehlen), und dies Jahr ist er halt in Princeton.
Für meinen Vortrag ist jedenfalls ein Abstract fällig, also eine Textversion von dem, was ich dort präsentieren werde. Die Einreichfrist für diesen Abstract ist gestern abgelaufen. Ich habe aber noch nicht angefangen irgendetwas zu schreiben. Bin dann heute morgen mal zu der verantwortlichen Person gegangen und habe mich nach der wirklichen Frist erkundigt, und sie gab zu, dass der Drucktermin erst am Montagabend sei. Das heißt, ich kann noch das ganze Wochenende prokrastinieren und dann am Montagnachmittag in Panik und Hektik verfallen.
Was gibt's sonst noch Neues... ach ja, es sind 100 °F draußen und dazu schön schwül (gefühlte 46 °C):
Für meinen Vortrag ist jedenfalls ein Abstract fällig, also eine Textversion von dem, was ich dort präsentieren werde. Die Einreichfrist für diesen Abstract ist gestern abgelaufen. Ich habe aber noch nicht angefangen irgendetwas zu schreiben. Bin dann heute morgen mal zu der verantwortlichen Person gegangen und habe mich nach der wirklichen Frist erkundigt, und sie gab zu, dass der Drucktermin erst am Montagabend sei. Das heißt, ich kann noch das ganze Wochenende prokrastinieren und dann am Montagnachmittag in Panik und Hektik verfallen.
Was gibt's sonst noch Neues... ach ja, es sind 100 °F draußen und dazu schön schwül (gefühlte 46 °C):
20 July 2011
Meine Badewanne hat Füße!
Ist das nicht total cool? Wenn das kein guter Grund ist, sich für eine neue Wohnung zu entscheiden, dann weiß ich keinen. Hier kommt ein weiterer: Neben dem Schuhladen unter unserer Wohnung befindet sich ein zweiter Schuhladen. Ich werde also am Ort mit der höchsten Schuhladendichte in Princeton leben.
Ja, ich habe heute definitiv zuviel Kaffee gehabt. Ich habe gerade einen Kick-Ass-Vortrag für eine sehr gemischte Audienz gegeben. Zwischen Highschool-Kid und Postdoc war alles dabei. Lief sehr gut, nur ein Kid ist weggenickt. Allerdings hatte ich die Vorbereitung mal wieder auf die lange Bank geschoben, habe daher eine Nachtschicht einlegen UND heute morgen früh aufstehen müssen.
Aber der eine oder andere "Double Roomie Ice Joe" hat es richten können. Kann sich jemand denken, was genau das ist?
Ja, ich habe heute definitiv zuviel Kaffee gehabt. Ich habe gerade einen Kick-Ass-Vortrag für eine sehr gemischte Audienz gegeben. Zwischen Highschool-Kid und Postdoc war alles dabei. Lief sehr gut, nur ein Kid ist weggenickt. Allerdings hatte ich die Vorbereitung mal wieder auf die lange Bank geschoben, habe daher eine Nachtschicht einlegen UND heute morgen früh aufstehen müssen.
Aber der eine oder andere "Double Roomie Ice Joe" hat es richten können. Kann sich jemand denken, was genau das ist?
19 July 2011
Schade
Es ist ja schon schade, dass ich in Zukunft 5 min länger zum Ivy laufen muss...
Aber mal im Ernst: Sally und ich haben gestern den Mietvertrag für unsere neue Wohnung unterschrieben. Sie ist sehr hell, und günstiger und zentraler gelegen als die alte Wohnung, und wir sind unsere Vermieterin-from-hell los. Umgezogen wird Ende August oder Anfang September. Dann fahr ich erstmal in den Urlaub nach Schottland und wenn ich wieder zurück komme, ist hoffentlich fertig eingerichtet und dekoriert.
Zur Arbeit sind es dann 0.5 Meilen über den Campus. Mit dem Rad sind das etwa 5 Minuten.
Zum Sportzentrum 0.4 Meilen.
Zum Ivy 0.4 Meilen.
Alle anderen Kneipen in Princeton befinden sich im 0.3 Meilen Radius zu unserm Haus, die Micro-Brewery Triumph ist sogar direkt nebenan.
Small World Coffee sowie D'Angelo, ein italienischer Supermarkt mit Käse- Back- und Fleischtheke sowie Pizza, befinden sich 0.1 Meilen entfernt.
Zum Kino sind es 30 m, und PJ's Pancake House steht direkt neben unserm.
Zu den Nachteilen der Wohnung komme ich dann, nachdem wir eingezogen sind :-)
Aber mal im Ernst: Sally und ich haben gestern den Mietvertrag für unsere neue Wohnung unterschrieben. Sie ist sehr hell, und günstiger und zentraler gelegen als die alte Wohnung, und wir sind unsere Vermieterin-from-hell los. Umgezogen wird Ende August oder Anfang September. Dann fahr ich erstmal in den Urlaub nach Schottland und wenn ich wieder zurück komme, ist hoffentlich fertig eingerichtet und dekoriert.
Zur Arbeit sind es dann 0.5 Meilen über den Campus. Mit dem Rad sind das etwa 5 Minuten.
Zum Sportzentrum 0.4 Meilen.
Zum Ivy 0.4 Meilen.
Alle anderen Kneipen in Princeton befinden sich im 0.3 Meilen Radius zu unserm Haus, die Micro-Brewery Triumph ist sogar direkt nebenan.
Small World Coffee sowie D'Angelo, ein italienischer Supermarkt mit Käse- Back- und Fleischtheke sowie Pizza, befinden sich 0.1 Meilen entfernt.
Zum Kino sind es 30 m, und PJ's Pancake House steht direkt neben unserm.
Zu den Nachteilen der Wohnung komme ich dann, nachdem wir eingezogen sind :-)
17 July 2011
Ivy Nachtrag
Gestern nacht gegen 2 Uhr auf dem Heimweg von einer Freundin kam ich beim Hoagie Haven vorbei, einem berühmt/berüchtigten Sandwichladen in Princeton mit nachtschwärmergünstigen Öffnungszeiten, welches im Anschluss an die Sperrstunde nicht nur von Ivy-Besuchern frequentiert wird. Vor dem Laden sitzen dann immer die jungen Leute und futtern sich die nötige Bettschwere an.
Und so sprach mich dort eine meiner Ivy-Bekanntschaften an, Sam, der Chocolate Chap. Nach ein wenig Smalltalk mit Sam stellte ein deutscher visiting Student auf der benachbarten Bank fest, dass er mich doch kenne, und unbedingt nächste Woche in der Sportsbar ein Bier mit mir trinken müsse. Das war ein lustiger Zufall zu so später Stunde, aber ich war dann doch dankbar, als sie mich gehen ließen. Und nur etwa 20 Schritte weiter sprach mich dann doch tatsächlich noch jemand an, ein freundlicher älterer Herr, den ich früher am Abend in einem Zigarrenlokal gesehen hatte und der nun auch noch ein wenig plaudern wollte.
Mit soviel Konversation hatte ich nicht mehr gerechnet, nachdem ich die halbe Nacht bei Selina im Sessel gelegen hatte und vor Erschöpfung kaum mehr einen englischen Satz herausbringen konnte, weil ich nach einem ganzen Tag Grillen und Trinken in der Sonne erledigt war.
Und so sprach mich dort eine meiner Ivy-Bekanntschaften an, Sam, der Chocolate Chap. Nach ein wenig Smalltalk mit Sam stellte ein deutscher visiting Student auf der benachbarten Bank fest, dass er mich doch kenne, und unbedingt nächste Woche in der Sportsbar ein Bier mit mir trinken müsse. Das war ein lustiger Zufall zu so später Stunde, aber ich war dann doch dankbar, als sie mich gehen ließen. Und nur etwa 20 Schritte weiter sprach mich dann doch tatsächlich noch jemand an, ein freundlicher älterer Herr, den ich früher am Abend in einem Zigarrenlokal gesehen hatte und der nun auch noch ein wenig plaudern wollte.
Mit soviel Konversation hatte ich nicht mehr gerechnet, nachdem ich die halbe Nacht bei Selina im Sessel gelegen hatte und vor Erschöpfung kaum mehr einen englischen Satz herausbringen konnte, weil ich nach einem ganzen Tag Grillen und Trinken in der Sonne erledigt war.
15 July 2011
Mein Ivy
Bitte entschuldigt meine Ausdruckweise im Titel des letzten Beitrags. Und danke an Erich und Kommentierer Nr.3 für die Übersetzung.
Als ich gestern an der Tür meiner Hauskneipe, dem Ivy Inn, von einem der Türsteher nach meiner ID gefragt wurde, sagte der andere, er kenne mich, ich sei Deutsche und oft hier. Gehöre sozusagen zum Inventar.
Sollte ich mir Gedanken machen oder mich freuen?
Und ist es besorgniserregend oder einfach nur nett, dass ich dort alleine hingehen kann, aber nie lange alleine bleibe? Habe gestern meinen Kurzzeitmitwohni Frank mit Freundin dort getroffen, sowie einen Bekannten vom Tanzen und zwei andere Ivy-Inventarien. Franks Freundin war auf dem Weg zum WC, hielt kurz inne, um die einzigartige Atmosphäre auf sich wirken zu lassen, da ging ein Mann vor ihr auf die Knie und fragte singenderweise "Are you lonesome tonight?".
Kann irgendwer nachvollziehen, dass mir dieser trashige Charme so sehr gefällt, dass ich dort einmal die Woche hingehe?
Als ich gestern an der Tür meiner Hauskneipe, dem Ivy Inn, von einem der Türsteher nach meiner ID gefragt wurde, sagte der andere, er kenne mich, ich sei Deutsche und oft hier. Gehöre sozusagen zum Inventar.
Sollte ich mir Gedanken machen oder mich freuen?
Und ist es besorgniserregend oder einfach nur nett, dass ich dort alleine hingehen kann, aber nie lange alleine bleibe? Habe gestern meinen Kurzzeitmitwohni Frank mit Freundin dort getroffen, sowie einen Bekannten vom Tanzen und zwei andere Ivy-Inventarien. Franks Freundin war auf dem Weg zum WC, hielt kurz inne, um die einzigartige Atmosphäre auf sich wirken zu lassen, da ging ein Mann vor ihr auf die Knie und fragte singenderweise "Are you lonesome tonight?".
Kann irgendwer nachvollziehen, dass mir dieser trashige Charme so sehr gefällt, dass ich dort einmal die Woche hingehe?
14 July 2011
WTF??!?
Mein Mitwohni Sally und ich sind auf der Suche nach einer neuen Bleibe. Unser Mietvertrag läuft Ende August aus, und da unsere Vermieterin und wir sehr unterschiedliche Auffassungen von angemessenen Mietbedingungen haben, werden wir uns vermutlich von ihr trennen müssen.
Sally ist es piepegal, wo wir wohnen, solange es in der Stadt und nicht teurer als jetzt ist. Meine Ansprüche sind etwas höher, aber man kennt das ja, die sinken mit der Suchdauer. Wegen meiner Ansprüche und da ich berufsbedingt die zeitlich Flexiblere von uns beiden bin, schaue ich mir also ab und an Two-Bedroom Apartments in Walking Distance To Campus an.
Da war schon viel Schönes dabei. Heute zum Beispiel besichtigte ich ein Haus recht dicht am Princeton Shopping Center und etwa 8 Fahrradminuten zur Arbeit. Voll gut, denn ich mag Shopping und zur Arbeit radeln. Der zweite Stock sollte uns gehören, während die große Wohnküche und die Waschküche mit der Vermieterin geteilt werden sollten, die aber nur etwa dreimal die Woche nachmittags für weniger Stunden da sein würde, weil sie hier ihr Zweitbüro hat.
Bei der Vermieterin handelte es sich übrigens um eine etwas ältere, sehr freundliche Lady asiatischen Ursprungs. Die Küche roch etwas merkwürdig, aber je länger ich mir die Wohnung anschaute, und mich mit der Vermieterin unterhielt, umso besser gefiel sie mir. Die Wohnung. Sehr großzügig geschnittene, helle Schlafzimmer, ein neu gemachtes Bad, angemessene Miete, geringe Nebenkosten, zentrale Klimaanlage, Parkplatz für Sallys Auto. Auch beim Thema Reparaturen und Kosten derselben waren wir uns sehr einig, sowie über die Vertragslaufzeit: Wenn wir nicht miteinander klarkommen, ziehen wir wieder aus, im Gegensatz zu einem Einjahres-Lease.
Kurz bevor ich dann guten Mutes gegangen bin, um Sally die Videos zu zeigen, die ich von den Räumen gedreht hatte, erwähnte ich noch ihren Sallys Boyfriend. Nun ist diese chinesische Lady aber sehr religiös und erlaubt keine Boyfriends im Haus.
Nun gut. Während ich noch überlegte, wie ich Sally erklären sollte, das Leo zu Hause schlafen muss, stellte die Lady klar, dass Leo nicht nur nicht übernachten dürfte, sondern das Haus überhaupt nicht betreten darf. Oder irgendwer anders, außer es handelt sich um direkte Familienangehörige, die der Landlady vorher vorgestellt wurden, oder Gäste einer unserer Barbecue-Party alle zwei Monate, die das Haus betreten dürfen, um die Toilette zu benutzen. Wenn die Party vorher von der Landlady genehmigt wurde.
Wir waren uns dann sehr schnell einig, dass wir so wohl nicht zusammenkommen würden, da sie sich unwohl fühlen würde, wenn Fremde im Haus wären, und ich mich unwohl fühlen würde, wenn ich jedesmal um Erlaubnis bitten müsste, bevor ich einen Fremden in mein Haus einlade.
Um Kommentare über religiöse Extreme vorwegzunehmen: Dies ist mir hier zum ersten Mal passiert, und ich habe mir schon einige Wohnungen angesehen. Normalerweise schmunzeln die Beteiligten immer, wenn ich frage, ob Männerbesuche in Ordnung sind. Außerdem war die Lady durchgehend aufrichtig freundlich und verurteilte mich, Sally oder unsern wilden Lebenswandel nicht. Sie war sogar sehr verständnisvoll und auf einen Kompromiss aus, aber der hätte häufiges Um-Erlaubnis-Bitten unsererseits erfordert. Nee du.
Sally ist es piepegal, wo wir wohnen, solange es in der Stadt und nicht teurer als jetzt ist. Meine Ansprüche sind etwas höher, aber man kennt das ja, die sinken mit der Suchdauer. Wegen meiner Ansprüche und da ich berufsbedingt die zeitlich Flexiblere von uns beiden bin, schaue ich mir also ab und an Two-Bedroom Apartments in Walking Distance To Campus an.
Da war schon viel Schönes dabei. Heute zum Beispiel besichtigte ich ein Haus recht dicht am Princeton Shopping Center und etwa 8 Fahrradminuten zur Arbeit. Voll gut, denn ich mag Shopping und zur Arbeit radeln. Der zweite Stock sollte uns gehören, während die große Wohnküche und die Waschküche mit der Vermieterin geteilt werden sollten, die aber nur etwa dreimal die Woche nachmittags für weniger Stunden da sein würde, weil sie hier ihr Zweitbüro hat.
Bei der Vermieterin handelte es sich übrigens um eine etwas ältere, sehr freundliche Lady asiatischen Ursprungs. Die Küche roch etwas merkwürdig, aber je länger ich mir die Wohnung anschaute, und mich mit der Vermieterin unterhielt, umso besser gefiel sie mir. Die Wohnung. Sehr großzügig geschnittene, helle Schlafzimmer, ein neu gemachtes Bad, angemessene Miete, geringe Nebenkosten, zentrale Klimaanlage, Parkplatz für Sallys Auto. Auch beim Thema Reparaturen und Kosten derselben waren wir uns sehr einig, sowie über die Vertragslaufzeit: Wenn wir nicht miteinander klarkommen, ziehen wir wieder aus, im Gegensatz zu einem Einjahres-Lease.
Kurz bevor ich dann guten Mutes gegangen bin, um Sally die Videos zu zeigen, die ich von den Räumen gedreht hatte, erwähnte ich noch ihren Sallys Boyfriend. Nun ist diese chinesische Lady aber sehr religiös und erlaubt keine Boyfriends im Haus.
Nun gut. Während ich noch überlegte, wie ich Sally erklären sollte, das Leo zu Hause schlafen muss, stellte die Lady klar, dass Leo nicht nur nicht übernachten dürfte, sondern das Haus überhaupt nicht betreten darf. Oder irgendwer anders, außer es handelt sich um direkte Familienangehörige, die der Landlady vorher vorgestellt wurden, oder Gäste einer unserer Barbecue-Party alle zwei Monate, die das Haus betreten dürfen, um die Toilette zu benutzen. Wenn die Party vorher von der Landlady genehmigt wurde.
Wir waren uns dann sehr schnell einig, dass wir so wohl nicht zusammenkommen würden, da sie sich unwohl fühlen würde, wenn Fremde im Haus wären, und ich mich unwohl fühlen würde, wenn ich jedesmal um Erlaubnis bitten müsste, bevor ich einen Fremden in mein Haus einlade.
Um Kommentare über religiöse Extreme vorwegzunehmen: Dies ist mir hier zum ersten Mal passiert, und ich habe mir schon einige Wohnungen angesehen. Normalerweise schmunzeln die Beteiligten immer, wenn ich frage, ob Männerbesuche in Ordnung sind. Außerdem war die Lady durchgehend aufrichtig freundlich und verurteilte mich, Sally oder unsern wilden Lebenswandel nicht. Sie war sogar sehr verständnisvoll und auf einen Kompromiss aus, aber der hätte häufiges Um-Erlaubnis-Bitten unsererseits erfordert. Nee du.
Schaem!
Ein Strike-Out beim Baseball bedeutet, dass der Batter drei korrekt zugeworfene Baelle (Pitchs) nicht trifft. Bei Profi-Spielern haben oft diejenigen Pitcher haeufige Strike-Outs in ihrer Statistik, deren Pitches auch vergleichsweise haeufig zu Homeruns fuehren. Denn ein extrem schnell geworfener Ball kann, wenn er denn getroffen wird, sehr weit geschlagen werden.
Beim Softball hingegen kommt es seltener zu Strike-Outs, moechte ich behaupten, da der Ball in einer Kurvenbewegung von unten geworfen wird und somit nie sehr schnell ist. Daher ist es dann natuerlich sehr unangehm, wenn man bei einem solch langsamen Pitch mal danebenschlaegt, und es sorgt auch gerne fuer Spott unter den Teamkameraden.
Heute hatte ich meinen allerersten Strike-Out. Und nachdem ich mich in Grund und Boden geschaemt hatte auch noch den zweiten.
Beim Softball hingegen kommt es seltener zu Strike-Outs, moechte ich behaupten, da der Ball in einer Kurvenbewegung von unten geworfen wird und somit nie sehr schnell ist. Daher ist es dann natuerlich sehr unangehm, wenn man bei einem solch langsamen Pitch mal danebenschlaegt, und es sorgt auch gerne fuer Spott unter den Teamkameraden.
Heute hatte ich meinen allerersten Strike-Out. Und nachdem ich mich in Grund und Boden geschaemt hatte auch noch den zweiten.
12 July 2011
Randomness
Habe gestern mein Fahrrad nach Hause bringen wollen, nachdem es ca. 5 Tage lang an der Uni geparkt war. Dabei sind mir zwei Dinge aufgefallen.
1. Die Anstecklampen waren beide noch da. Princeton halt.
2. Beim geistesabwesenden Versuch, das Zahlenschloss zu öffnen, tippte ich doch tatsächlich versehentlich den Code von meinem alten Braunschweig-Radl ein. Erinnert sich noch jemand an "4128" im Zusammenhang mit einer Pharmazeuten-Party und Attacken parkender Autos? Ach ja, good times!
Es ist heiß hier...
1. Die Anstecklampen waren beide noch da. Princeton halt.
2. Beim geistesabwesenden Versuch, das Zahlenschloss zu öffnen, tippte ich doch tatsächlich versehentlich den Code von meinem alten Braunschweig-Radl ein. Erinnert sich noch jemand an "4128" im Zusammenhang mit einer Pharmazeuten-Party und Attacken parkender Autos? Ach ja, good times!
Es ist heiß hier...
Uiuiuiuiui
Der letzte Beitrag ist ja schon 4 Tage her! In der Zwischenzeit habe ich viel gearbeitet (wirklich!) und war ein bisschen tanzen. Dazu bin ich am Sonntagmorgen sehr früh in den Bus nach New York gestiegen, und hatte dann einen kleinen Swing Dance Workshop. Dann setzte ich mich ein Stündchen in ein Café, spazierte noch ein wenig herum und ging dann zum Moonlight Dance am Hudson River, Pier 84. Da spielte eine Band schöne Musik und sehr viele Leute tanzten dazu.

Dabei ist es mir zum ersten Mal passiert, dass ich in New York Bekannte traf! Na gut, Jea und Zack sind Tänzer, und unsere Community ist nicht soo riesig, da kann das schon einmal vorkommen. Ein glücklicher Zufall ergab dann, dass doch glatt einer der beiden nachts noch zurück nach Princeton fuhr und mich mitnahm, so dass ich vor Mitternacht im Bett war und heute frisch und früh zur Arbeit gehen konnte.
Und hier kommt das allererste Video in meinem Blog, eine Tanz-Performance, die in einer Spielpause vorgeführt wurde. Einer der beiden Jungs hatte übrigens früher an dem Tag den Workshop gegeben. Wie immer in großartiger iPhone-Qualität. Da will ich tanzmäßig übrigens mal hin, wenn ich groß bin.
Dabei ist es mir zum ersten Mal passiert, dass ich in New York Bekannte traf! Na gut, Jea und Zack sind Tänzer, und unsere Community ist nicht soo riesig, da kann das schon einmal vorkommen. Ein glücklicher Zufall ergab dann, dass doch glatt einer der beiden nachts noch zurück nach Princeton fuhr und mich mitnahm, so dass ich vor Mitternacht im Bett war und heute frisch und früh zur Arbeit gehen konnte.
Und hier kommt das allererste Video in meinem Blog, eine Tanz-Performance, die in einer Spielpause vorgeführt wurde. Einer der beiden Jungs hatte übrigens früher an dem Tag den Workshop gegeben. Wie immer in großartiger iPhone-Qualität. Da will ich tanzmäßig übrigens mal hin, wenn ich groß bin.
7 July 2011
Atlantic City!
Atlantic City ist das Las Vegas der Ostküste, so wie der Pine Creek Gorge der Grand Canyon von Pennsylvania ist. Also ganz anders, aber Glücksspiel gibt es hier auch. Und einen Haufen Rentner und trauriger Gestalten, die hier ihre paar Kröten verzocken. Zum Beispiel diese hier:


Aber es stand ja auf Jens' To-Do-Liste, und so buchte er uns zwei Hotelzimmer, eins für die Jungs und eins für die Mädels, wir hübschten uns allesamt auf, machten uns Mut mit Freixenet,

ließen uns auch nicht von einem Feuer in unmittelbarer Hotelnähe beeindrucken,

und los ging es an die Bar.

Und zum Casino Nr. 1:

Und zum Casino Nr. 2:

Dieses lockte mit einer Pool-Bar mit Pool.

Dem nicht alle widerstehen konnten.

Aber hauptsache, die Krawatte sitzt.

Und obwohl die saß, schmiss man uns raus und weiter ging es zum Casino Nr. 3 und dann auch schon am Strand entlang zurück zum Hotel.

Im Morgengrauen.

Aber es stand ja auf Jens' To-Do-Liste, und so buchte er uns zwei Hotelzimmer, eins für die Jungs und eins für die Mädels, wir hübschten uns allesamt auf, machten uns Mut mit Freixenet,
ließen uns auch nicht von einem Feuer in unmittelbarer Hotelnähe beeindrucken,
und los ging es an die Bar.
Und zum Casino Nr. 1:
Und zum Casino Nr. 2:
Dieses lockte mit einer Pool-Bar mit Pool.
Dem nicht alle widerstehen konnten.
Aber hauptsache, die Krawatte sitzt.
Und obwohl die saß, schmiss man uns raus und weiter ging es zum Casino Nr. 3 und dann auch schon am Strand entlang zurück zum Hotel.
Im Morgengrauen.
6 July 2011
4 July 2011
3 July 2011
Pennsylvania Teil 6
Hier kommt nun der finale Pennsylvania-Post. Allerdings ist in Pennsylvania nicht mehr soviel passiert nach dem Kanutag. Denn am nächsten Tag ging es schon nach New York, um dort noch einen Tag gemeinsam zu verbringen, bevor sich die Reisegruppe wieder auflöst und in alle Himmelsrichtungen verschwindet.
Autofahren in Manhattan ist kein Vergnügen, und so dauerte es auch ein wenig länger, bis wir unser Hotel am Times Square erreicht hatten. Hotels am Times Square sind übrigens nicht sehr günstig, und wir hatten uns auch gewundert, dass Dirk und Maria sich so etwas Exklusives für diese Nacht ausgesucht hatten. Aber auf der anderen Seite waren sie ja zum ersten Mal in New York, und da sollte es vermutlich etwas Besonderes sein. Katharina, Anja und ich teilten uns ein Zimmer, so dass dies auch bezahlbar war. Nun stellte sich allerdings heraus, dass Dirk und Maria in einem namensgleichen, aber deutlich günstigeren Hotel in Brooklyn gebucht waren, und wir nun durch ein Missverständnis in verschiedenen Stadtteilen die Nacht verbrachten. Wir machten uns in unsern jeweiligen Hotels ein wenig frisch, trafen uns wieder, gingen zum Dinner, schauten in einer Rooftop Bar vorbei, spazierten noch ein wenig über den Times Square, und dann ging es schon ins Bettchen.
Am nächsten Tag stand eine Bootstour um Manhattan herum an.


Mit der Brooklyn Bridge,

und natürlich der Freiheitsstatue:

Und dann nach dem Lunch verstreute sich die Gruppe ein wenig. Dirk und Maria gingen auf Entdeckungstour zu zweit, Anja und Katharina gingen shoppen und dann zum Flughafen, während Daniel die Mädels begleitete und sein Hotel wechselte.
Ich hatte keine Pläne, aber da ich nun schonmal in der City war, verabredete ich mich mit einem Bekannten, Jea, der ebenfalls in New Jersey lebt, allerdings etwas dichter an NYC dran. Wir liefen ein wenig durch die Stadt, ich kaufte ein bisschen ein, und später erreichte uns die Nachricht, dass Jens mit einer größeren Gruppe ebenfalls in der Stadt war, und wir uns in einem Biergarten treffen würden.
Der Biergarten hieß "Loreley", hatte tatsächlich Holzbänke und -tische, welche jedoch eher für den durchschnittlich gebauten Amerikaner gemacht waren, also deutlich stabiler. Das war auch nötig, da unsere Gruppe größer als erwartet war und den zur Verfügung stehenden Platz maximal ausnutzte.

Es gab deutsches Essen - yay! Matjeshering für mich.

Mein Freund Jea war mutig und probierte - und fand es scheußlich, haha! Außerdem gab es eine angenehme Auswahl an deutschem Bier vom Fass, und deutsch-sprechendes Personal.
Anschließend ging es mit einer Limousine zur nächsten Rooftop-Bar.


Trotz der Limo kamen aber nicht alle rein, so dass wir stattdessen in eine andere Bar gingen, mit Blick auf das Empire State Building:

Zu später Stunde holte ich dann mein Pennsylvania-Gepäck aus dem Hotel und fuhr mit dem Bus zurück nach Jersey.
Autofahren in Manhattan ist kein Vergnügen, und so dauerte es auch ein wenig länger, bis wir unser Hotel am Times Square erreicht hatten. Hotels am Times Square sind übrigens nicht sehr günstig, und wir hatten uns auch gewundert, dass Dirk und Maria sich so etwas Exklusives für diese Nacht ausgesucht hatten. Aber auf der anderen Seite waren sie ja zum ersten Mal in New York, und da sollte es vermutlich etwas Besonderes sein. Katharina, Anja und ich teilten uns ein Zimmer, so dass dies auch bezahlbar war. Nun stellte sich allerdings heraus, dass Dirk und Maria in einem namensgleichen, aber deutlich günstigeren Hotel in Brooklyn gebucht waren, und wir nun durch ein Missverständnis in verschiedenen Stadtteilen die Nacht verbrachten. Wir machten uns in unsern jeweiligen Hotels ein wenig frisch, trafen uns wieder, gingen zum Dinner, schauten in einer Rooftop Bar vorbei, spazierten noch ein wenig über den Times Square, und dann ging es schon ins Bettchen.
Am nächsten Tag stand eine Bootstour um Manhattan herum an.
Mit der Brooklyn Bridge,
und natürlich der Freiheitsstatue:
Und dann nach dem Lunch verstreute sich die Gruppe ein wenig. Dirk und Maria gingen auf Entdeckungstour zu zweit, Anja und Katharina gingen shoppen und dann zum Flughafen, während Daniel die Mädels begleitete und sein Hotel wechselte.
Ich hatte keine Pläne, aber da ich nun schonmal in der City war, verabredete ich mich mit einem Bekannten, Jea, der ebenfalls in New Jersey lebt, allerdings etwas dichter an NYC dran. Wir liefen ein wenig durch die Stadt, ich kaufte ein bisschen ein, und später erreichte uns die Nachricht, dass Jens mit einer größeren Gruppe ebenfalls in der Stadt war, und wir uns in einem Biergarten treffen würden.
Der Biergarten hieß "Loreley", hatte tatsächlich Holzbänke und -tische, welche jedoch eher für den durchschnittlich gebauten Amerikaner gemacht waren, also deutlich stabiler. Das war auch nötig, da unsere Gruppe größer als erwartet war und den zur Verfügung stehenden Platz maximal ausnutzte.
Es gab deutsches Essen - yay! Matjeshering für mich.
Mein Freund Jea war mutig und probierte - und fand es scheußlich, haha! Außerdem gab es eine angenehme Auswahl an deutschem Bier vom Fass, und deutsch-sprechendes Personal.
Anschließend ging es mit einer Limousine zur nächsten Rooftop-Bar.
Trotz der Limo kamen aber nicht alle rein, so dass wir stattdessen in eine andere Bar gingen, mit Blick auf das Empire State Building:
Zu später Stunde holte ich dann mein Pennsylvania-Gepäck aus dem Hotel und fuhr mit dem Bus zurück nach Jersey.
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