30 November 2011

Mehr Schuhe

Also während sich die Mehrheit auf Orange eingeschossen hat, tendiere ich immer mehr zu lila. Oder blau. Oder ganz andere Schuhe für denselben Zweck. Was haltet ihr denn von diesem?

Edit: ich habe auch hier das Bild entfernt, aber dafür gibt es den Link zum Schuh.

29 November 2011

Umfrage!

Zu Weihnachten wünsche ich mir diese Schuhe, bin mir aber unsicher, was die Farbe angeht. Ich plane, diese Schuhe auf meiner Reise im Alltag zu tragen - also auch mit Sommerkleidchen und so. Was meint ihr?

Edit: Hab die Schuh-Bilder entfernt, macht man ja nicht, woanders einfach Bildchen zu klauen. Danke, Erich, für den Hinweis. Hier ist der Link zu den Schuhen.

26 November 2011

Turkey Day 2

Turkey Nr. 2 sah fast noch besser als der erste aus. Owen hatte seine Eltern zu Besuch, sowie einen bunten Haufen internationaler und amerikanischer Doktoranden und Postdocs.



Es gab drei Sorten Stuffing (Füllung): Stuffing, das den Turkey von innen gesehen hat, Stuffing, das neben dem Turkey gebacken wurde und separat gebackene Stuffing-Bälle (im nächsten Foto, unten links). Stuffing ist ein Mix aus Brotstückchen, Gemüse, Preißelbeeren, Ei und Gewürzen, und ist in den USA die beliebteste Beilage zum Thanksgiving-Turkey.



Andere Beilagen waren grüne Bohnen, Süßkartoffelpüree, Dumplings (eine Art Brötchen, schmecken ein bisschen wie irische Scones), Curry (da war ein Inder dabei), Preißelbeersoße, Broccoli, Ofenkartoffeln und Bratensoße. Ein Fest.



Ich habe einen Brotpudding zum Dessert gemacht, aus altem Sauerteigbrot und Croissants, die in Stücke geschnitten mit einer süßen Milch-Ei-Rosinen-Pampe getränkt und dann im Ofen gebacken werden. Soo lecker! Dazu gab es eine fette Kirschwasser-Sahnesoße.





Und ich war tatsächlich an beiden Turkey-Tagen Laufen.

Turkey Day 1

Dinner Nr. 1 war sehr schön. Und gehaltvoll.

Hier ist der Salat, denn ich mitgebracht hatte. Übrigens der beste Salat, den ich jemals gemacht habe. Zutaten: Rucola, rote Zwiebeln, Stangensellerie, Birnen, (selbst-)kandierte Walnüsse und frischer Ziegenkäse an einer Balsamicoreduktion:



Meine Gastgeberin und der Truthahn:




Jello-Mold. Das ist Himbeerwackelpudding mit Walnüssen und Früchten und wird als Beilage zum Truthahn gereicht:


Apple- und Pecan-Pie:


Es gab noch ein Dutzend weitere Dinge, darunter (typisch amerikanisch) auffallend viele sehr süße Beilagen.

25 November 2011

Der Indian Summer...

... in Princeton beschränkt sich dies Jahr auf einen Baum (*großklick*). Aber der gibt alles.

24 November 2011

Thanksgiving droht (dreifach) 3

Am Samstagabend bin ich bei Dorothea und Thomas geladen, deutsche Freunde, welche ich über Selina kennengelernt habe. Dorothea ist Deutsch-Tutorin und immer sehr gute Gesellschaft beim Trinken abends Ausgehen. Die beiden haben noch einige weitere internationale Paare eingeladen, sowie je einen männlichen und einen weiblichen Single neben mir. Sie und ich können ja dann um ihn würfeln, haha.

Menü Nr. 3:

Turkey
"
1. A sweet-potatoe dish
2. Pumkin Bread
3. Dessert
4. Pie (maybe Applepie)
5. Another dish (everything but potatoes - I take care about 2 potazoe dishes)"

Ich werde das Pumpkin Bread beisteuern, was eher eine Art Kuchen ist, aber die Amis essen ja gerne so süßes Zeug als Beilage zu Herzhaftem.

Wer sich Sorgen um mein Befinden nach drei Thanksgiving Dinners macht, dem sei gesagt, dass ich mir fest vorgenommen habe, an jedem einzelnen Dinnertag morgens laufen zu gehen.

Ok, ihr könnt jetzt aufhören zu lachen.

23 November 2011

Thanksgiving droht (dreifach) 2

Party Nummer 2 findet am Freitag bei Owen statt, einem kanadischen Grad-Student, Freund von Sallys Freund, und Gastgeber der stromlosen Halloweenparty letzten Monat. In Kanada wird Thanksgiving zwar auch gefeiert, allerdings schon im Oktober, so dass Owen traditionsmäßig jedes Jahr diejenigen Freunde einlädt, welche (mutmaßlich) keine andere Gelegenheit zum Truthahnessen haben, und/oder das lange Wochenende in Princeton verbringen, anstatt ihre Familie zu besuchen. Da werden einige Europäer dabei sein, vermute ich. Über das Menü kann ich leider keine weitere Auskunft geben, aber es geht nachmittags mit Rotwein am offenen Kamin los.

Menü Nr. 2:

"all major thanksgiving dishes"

Ich werde entweder Breadpudding beisteuern, mein amerikanisches Lieblingsdessert, oder Pumpkin-Bread, weil ich das sowieso für mein T-Dinner am Samstag machen werde.

22 November 2011

Thanksgiving droht (dreifach) 1

Donnerstag ist Thanksgiving, wohl der wichtigste Familien-Feiertag in den USA. Man zelebriert die Gastfreundschaft der Indianer, welche damals die Pilger sehr großzügig willkommen geheißen und mit ihnen eine fette Party gefeiert haben. Oder so ähnlich. Man weiß ja, wie das endete, aber gut. Ein Truthahn kam in der Geschichte sicherlich auch vor, zumindest ist er hier der Mittelpunkt jedes Thanksgiving Dinners. Mein chinesischer Laborkollege wird Thanksgiving auf chinesisch feiern: Es gibt Truthahn und chinesische Beilagen. Den Truthahn wird wohl niemand anrühreren, aber der ist auch meistens eh trocken.

Ich werde Thanksgiving diese Jahr dreifach feiern. Am Donnerstag starte ich mit einem traditionellen T-Dinner bei Grayson und Peter, die ich vom Tanzen kenne. Sie ist Anwältin für Menschenrechte, er ist Physikprofessor, und sie haben eine 13jährige Tochter. Außerdem werden noch einige weitere, italienische und kanadische Physiker samt Familien dabei sein, sowie zwei kolumbianische Spanischlehrerinnen. Peter erzählte mir, dass sie im letzten Jahr ihren Turkey in Brand gesetzt haben, es klingt also sehr vielversprechend.

Menü Nr. 1:

"Turkey, gravy, cranberry
Butternut squash with rice
Green beans
Sweet potatoes
Pies (apple and pecan)"

Ich werde einen Ziegenkäse/Blattsalat/Birnen/Walnuss-Salat beisteuern.

20 November 2011

Faulomat

Es ist Sonntag, die Sonne scheint, draußen sind es 17°C, und ich stand heute morgen um 7 Uhr auf und bin laufen gegangen. Bin seit Wochen verschnupft und hatte das bisher als willkommene Ausrede genutzt kaum Sport zu machen. Nun hat meine Omi aber immer gesagt, man solle den Schnupfen ignorieren, dann geht er am schnellsten wieder weg. Und ich stimme dem zu, Bewegung an der frischen Luft hilft, und deshalb erkläre ich mich ab heute für gesund. Außerdem hatte ich am Freitag zum ersten Mal in meinem Leben SEITENSTICHE BEIM TANZEN. Genau, so unfit bin ich. Ab heute wird also wieder fleißig gesportelt.

Edit: Und ich war gar nicht mal soo langsam beim Laufen!

17 November 2011

Girlfriends

In den letzten vier Wochen bin ich jeden Dienstagabend mit drei anderen Mädels nach Philadelphia zum Tanzen gefahren. Ich bin ja schon voll das Mädchen geworden, seitdem ich in den USA bin, aber die acht jeweils einstündigen Fahrten haben dem nochmal einen weiteren Schub gegeben.

Ich habe mich lang und breit über unsere männlichen Mittänzer ausgelassen, diskutiert, wer wen cute findet, Nagellack ausgetauscht, wurde zur Pyjama-Party eingeladen, plane eine Girls' Night Out und habe einige tolle Links für die Mädchen unter meinen Lesern:

+ Pinterest
+ All Lacquered Up
+ Vintage Vixen

Viel Spaß, Ladies!

11 November 2011

Studien-Schulden

Jeder weiß, dass man in den USA unvorstellbar hohe Studiengebühren bezahlen muss. In Princeton sind es knapp $50.000 pro Jahr, also etwa 37.000€. Das ist natürlich das obere Ende der Fahnenstange, und es gibt große Unterschiede zwischen staatlichen und privaten Unis, außerdem (Teil-)Stipendien. Aber jeder einzelne Amerikaner grob in meiner Altersgruppe, den ich hier kennengelernt habe, hat im Studium Schulden (Student Loans) angehäuft. Eine meiner Freundinnen erzählte mir gestern, dass sie wegen Teilstipendien und Jobs mit "nur" $15.000 Schulden ihren Bachelor abschließen konnte. In einem anderen Fall ist es besonders tragisch, wie ich finde. Diese Freundin von mir ist Teacher Assistant in einer Grundschule in Trenton, einem ganz üblen Ort mit überwiegend Problemkindern. Sie macht ihren Job gerne und gut. Sie ist so alt wie ich und hat ihr Masterstudium begonnen, um die Lehrerausbildung abzuschließen. Sie kann es sich aber derzeit nicht leisten, das letzte Jahr ihres Masterstudiums zu beginnen, weil sie dann keine Zeit mehr zum Arbeiten hätte, um für Miete und Lebensmittel aufzukommen. Das ist unvorstellbar in Deutschland, da man kaum Studiengebühren zahlen muss und schon alleine wegen des lockereren Studiums eigentlich immer ein bisschen Zeit hat, nebenbei zumindest einem kleinen Nebenjob nachzugehen. Außer natürlich man hat Kinder oder andere familiäre Verpflichtungen. Seitdem mir das klar geworden ist, fällt es mir ein wenig schwerer, meine Vorfreude auf meinen Big Trip so plakativ vor mir herzutragen.

8 November 2011

Heute in Princeton

Am Sonntag haben auch wir hier in Amerika dann mal die Uhren umgestellt. Das heißt, um 5 Uhr nachmittags geht die Sonne schon unter:
Ein Stündchen früher wollte ich während einer Kaffeepause bei etwa 20 °C die Sonne genießen. Direkt neben meinem Institutsgebäude (und fernab von einer Straße oder wenigstens einem Weg) fand ich dies hier vor. Anscheinend ist einer der Professoren zu faul gewesen, die 20 m vom Parkhaus zu Fuß zu laufen.
Mein Buddy, der das Foto machte, meinte, er würde mich zum ersten Mal in Hosen sehen - und wir kennen uns seit etwa 9 Monaten!

7 November 2011

Gestern in New York...

... bin ich ein bisschen durch die Stadt gelaufen und habe den Bryant Park (Nähe Times Square) für mich entdeckt. Dort gibt es eine Eislaufbahn, Buden, und wenn der Glühwein nicht fehlen würde, wäre es fast Weihnachtsmarktstimmung.

Klickt mal das Foto groß, meine kleine Kamera hat ein impressionistisches Kunstwerk geschaffen:

3 November 2011

Moot

Es sieht so aus, als wäre meine Forschung der letzten Monate mal wieder vergebens gewesen. Mein Boss wollte gerne ein Nature Paper veröffentlichen, basierend auf erstaunlichen Forschungsergebnissen einer unserer Doktorandinnen, die inzwischen graduiert und und einen Job in der Industrie angefangen hat. Ich habe die letzten Monate damit verbracht, die Ursachen für ihre Forschungsergebnisse zu finden, und dann schließlich versucht, ihre Daten zu reproduzieren. Letzteres hätte ich wohl besser zuerst getan, denn bisher ist es mir einfach nicht gelungen. Ich habe ihr Experiment so genau wie möglich kopiert, bekomme aber nicht dieselben Ergebnisse, sondern nur eine extrem abgeschwächte, und damit unbeeindruckende Version. Mich persönlich belastet das nicht sonderlich, aber ich muss nun meinem Boss erklären, dass aus dem Nature Paper nichts wird und dass ich meine Arbeitskraft in den letzten Monaten besser für etwas anderes, Produktiveres, verwendet hätte.

1 November 2011

Oktober rockt!

854 Seitenaufrufe im Oktober, Besucherrekord!