Ich habe ja sicherlich schon einmal (oder auch zweimal) erwähnt, wie untalentiert ich bin, was ästhetische Bewegungen angeht. Nach anfänglich harter Arbeit (damals noch beim Unisport in Braunschweig) bin ich jetzt aber in der Lage, Aerobic-Stunden zu besuchen, ohne mich wie ein Idiot zu fühlen. Ich habe mich sogar getraut, das Swing-Tanzen anzufangen, und nach dutzenden Anfängerstunden ist durchaus Fortschritt zu erkennen.
Und wenn die Musik zu schnell wird, tanzt man eben Charleston - das kann ich auch schon. Ein Problem ist allerdings langsame Musik, denn da hat man längere zeitliche Abstände zwischen den Schritten, in denen man ja auch irgendwie gut aussehen muss. Da kann man dann den Blues zu tanzen, und das sieht so aus:
Bei 4:53 sieht es so aus, als sei die Frau besoffen.
Dazu muss man wissen, dass hier keine Choreographie einstudiert wurde, sondern das Mädel einfach macht, was der junge Mann ihr mit seinem Körper signalisiert. Beziehungsweise, beim zweiten Paar, was das große Mädel dem kleinen Mädel signalisiert. Swing-Tänzer (als Oberbegriff für Lindy-, Charleston- und Bluestänzer) sehen es nicht so eng mit den typischen Geschlechterrollen.
Außerdem fällt auf, dass die erotischen Bewegungen der Tänzer ein gutes Körpergefühl voraussetzen, und dass dieser Tanz teilweise verdammt ENG getanzt wird. Eine Haltung (close embrace) sieht zum Beispiel so aus, dass sich das Paar nur mit der Brust berührt.
Übermorgen werde ich an einem Blues-Workshop teilnehmen, dort meilenweit entfernt von meiner Komfortzone die erste Blues-Lektion meines Lebens bekommen, mich dabei unheimlich unwohl fühlen, und dafür auch noch viel Geld bezahlen. Das wird schön :)
29 September 2011
28 September 2011
Viel zu tun im September
So, der September hatte es in sich. Bin zum ersten Mal Rucksackwandern gewesen, habe zum ersten Mal Karaoke gesungen, war zum ersten Mal in NYC im Museum, und dann sogar gleich in zweien.
Im naturhistorischen Museum (bekannt aus dem Film "Nachts im Museum") haben wir Pocahontas nicht gefunden, dafür aber meine Ex-Nachbarn-für-5-Tage getroffen. Wir haben uns sehr verwirrt angeschaut, weil wir uns gegenseitig nicht zuordnen konnten. Habe sie aber heute in Princeton getroffen und bestätigen können, dass man sich tatsächlich in NYC zufällig über den Weg laufen kann.
Dort habe ich auch dieses Foto geschossen:

Das sind Elektronenmikroskop-Aufnahmen von Meteoritengesteinen (ein paar Tausendstel Millimeter groß), wobei die unterschiedlichen chemischen Elemente verschieden gefärbt dargestellt sind. Solche Bildchen produziere ich auch öfter mal, und es gibt in Princeton einen "Art of Science" Wettbewerb, wo ich die vielleicht mal einreiche.
Das andere Museum war auf Ellis Island, wo früher die Einwanderer gelandet sind, bevor sie einreisen durften. Dort ist dieses Bild entstanden:

Nach Ellis Island sind wir mit dem Bötchen gefahren - vielen Dank nochmal an Sarah, Annika und Daniel für die Überzeugungsarbeit, die sie geleistet haben, um mich in ein Museum zu bekommen. Alleine die Aussicht von der Insel auf Manhattan war es schon wert (unbedingt großklicken!):

Im linken Drittel sieht man das Empire State Building im Dunst. Das höchste Gebäude im Vordergrund ist das neue World Trade Center, welches neben Ground Zero gebaut wird, und am Ende noch größer als die Twin Towers werden soll. Es ist jetzt schon höher als alle anderen Gebäude im Bankenviertel.
Im naturhistorischen Museum (bekannt aus dem Film "Nachts im Museum") haben wir Pocahontas nicht gefunden, dafür aber meine Ex-Nachbarn-für-5-Tage getroffen. Wir haben uns sehr verwirrt angeschaut, weil wir uns gegenseitig nicht zuordnen konnten. Habe sie aber heute in Princeton getroffen und bestätigen können, dass man sich tatsächlich in NYC zufällig über den Weg laufen kann.
Dort habe ich auch dieses Foto geschossen:
Das sind Elektronenmikroskop-Aufnahmen von Meteoritengesteinen (ein paar Tausendstel Millimeter groß), wobei die unterschiedlichen chemischen Elemente verschieden gefärbt dargestellt sind. Solche Bildchen produziere ich auch öfter mal, und es gibt in Princeton einen "Art of Science" Wettbewerb, wo ich die vielleicht mal einreiche.
Das andere Museum war auf Ellis Island, wo früher die Einwanderer gelandet sind, bevor sie einreisen durften. Dort ist dieses Bild entstanden:
Nach Ellis Island sind wir mit dem Bötchen gefahren - vielen Dank nochmal an Sarah, Annika und Daniel für die Überzeugungsarbeit, die sie geleistet haben, um mich in ein Museum zu bekommen. Alleine die Aussicht von der Insel auf Manhattan war es schon wert (unbedingt großklicken!):
Im linken Drittel sieht man das Empire State Building im Dunst. Das höchste Gebäude im Vordergrund ist das neue World Trade Center, welches neben Ground Zero gebaut wird, und am Ende noch größer als die Twin Towers werden soll. Es ist jetzt schon höher als alle anderen Gebäude im Bankenviertel.
26 September 2011
23 September 2011
21 September 2011
Hottie
Im Ivy Inn gibt es einen Barkeeper, J., der mal in einer Soap Opera (oder war es eine Reality TV-Show?) im nationalen Fernsehen zu sehen war. Er ist sozusagen ein ganz kleines bisschen berühmt, wenn auch nur mittelmäßig erfolgreich. Neulich hat er sich bei einem Casting für Mad Men, einer sehr erfolgreichen TV-Serie über eine Werbeagentur in den 70ern, beworben, und der produzierende Sender hat die Zuschauer abstimmen lassen. Leider weiß ich nicht, wie es ausgegangen ist. Mich erinnert J. an einen typischen Big Brother Star, hübsch, muskulös, tätowiert, außerdem kann er sehr schön Karaoke singen, gerne Balladen.
Nun ist es mir ein wenig peinlich, aber insgeheim freue ich mich auch darüber, wenn mich die Ivy-Mitarbeiter auf der Straße grüßen, was recht häufig passiert - weil ich mich wöchentlich in meiner Lieblingskneipe blicken lasse, und weil Princeton ein Dorf ist. Aber wann immer ich J. über den Weg laufe, und er mir in seiner tiefen Stimme "Hey, what's up?" zuraunt, muss ich kichern und werde rot :-)
Nun ist es mir ein wenig peinlich, aber insgeheim freue ich mich auch darüber, wenn mich die Ivy-Mitarbeiter auf der Straße grüßen, was recht häufig passiert - weil ich mich wöchentlich in meiner Lieblingskneipe blicken lasse, und weil Princeton ein Dorf ist. Aber wann immer ich J. über den Weg laufe, und er mir in seiner tiefen Stimme "Hey, what's up?" zuraunt, muss ich kichern und werde rot :-)
19 September 2011
West Highland Way mit Bildern und in Farbe
Katharina hat einige sehr schöne Bilder gemacht, die ich einfach mal für diejenigen, die nicht darauf zugreifern können, von ihrer Facebook-Seite gemopst habe.
Unsere Unterkünfte waren sehr unterschiedlich:
Dies ist die Küche des Hostels in Kinlochleven, in die wir den schottischen Paul zum Spaghettiessen eingeladen haben.

Dies ist die Hotelbar in Kingshouse (der Ort besteht aus dem Hotel und einem Campingplatz - wir waren froh, ein Hotelzimmer gebucht zu haben, denn es regenete in Strömen), in der Ella sich einfach mal spontan den Musikern anschließ und zusammen mit ihnen das Lied "Loch Lomond" für uns performte.

Dies ist ein Bahnhof/Hostel in Bridge of Orchy.

Dies nannte sich Wigwam, stand in Inverarnan, und war nur mit ein paar dünnen Matratzen bestückt. Dafür leistete uns nachts ein Mäuschen Gesellschaft.

Und dies ist ein ehemaliges Jagdschloss und nun ein Hostel in Rowardennan.

Examplarische Scottishness.









Katharina, Chris (haben wir dort aufgegabelt) und ich beim Klettern in Kinlochleven.
Unsere Unterkünfte waren sehr unterschiedlich:
Dies ist die Küche des Hostels in Kinlochleven, in die wir den schottischen Paul zum Spaghettiessen eingeladen haben.

Dies ist die Hotelbar in Kingshouse (der Ort besteht aus dem Hotel und einem Campingplatz - wir waren froh, ein Hotelzimmer gebucht zu haben, denn es regenete in Strömen), in der Ella sich einfach mal spontan den Musikern anschließ und zusammen mit ihnen das Lied "Loch Lomond" für uns performte.

Dies ist ein Bahnhof/Hostel in Bridge of Orchy.

Dies nannte sich Wigwam, stand in Inverarnan, und war nur mit ein paar dünnen Matratzen bestückt. Dafür leistete uns nachts ein Mäuschen Gesellschaft.

Und dies ist ein ehemaliges Jagdschloss und nun ein Hostel in Rowardennan.

Examplarische Scottishness.









Katharina, Chris (haben wir dort aufgegabelt) und ich beim Klettern in Kinlochleven.
16 September 2011
West Highland Way
Dies ist der West Highland Way, wie er in der Inveroran Hotel Bar an der Wand verewigt wurde (großklickbar).


Wir (Katharina, Ella und ich) sind ihn nicht ganz gelaufen, sondern Kat und ich sind von Glasgow nach Drymen mit dem Bus gefahren, haben dort Ella getroffen, sind in den Pub gegangen und am nächsten Morgen gestartet. Wir sind dann am ersten Tag etwa 20 km nach Rowardennan gelaufen. Dort übernachteten wir in einem ehemaligen Jagdschlösschen (jetzt Hostel) am Loch Lomond. Abends ging es in den Pub.

Am nächsten Morgen liefen wir bei Sonnenschein über Inversnaid nach Inverarnan, gingen dort ins Drovers Inn, einem von zwei "ältesten Pubs in Schottland", und schliefen dort in einem hölzernen Wigwam, wo wir nachts von einer Maus geweckt wurden. Also, die Maus weckte Katharina und Katharina weckte mich. Zum Glück! Ein halber Müsliriegel war schon weg!
Am Tag 3 nahmen wir den Bus nach Bridge of Orchy, wo wir erst ein bisschen durch die Gegend wanderten, dann in den Pub gingen, und dann im Bahnhof schliefen. Am nächsten Tag ging es bei strömendem Regen übers Rannoch Moor nach Kingshouse, dort abends in den Pub, und als wir am nächsten Morgen wieder trocken waren, weiter, über den "Devil's Staircase", nach Kinlochleven, wieder bei strömendem Regen. Dort war dann Schluss für uns, wir gingen in den Pub, und blieben dann noch zwei weitere Tage dort.

Da es weiterhin regnete, amüsierten wir uns in der Kletterhalle und im Pub, und fuhren dann zurück nach Glasgow. Dort trafen wir uns mit einem sehr freundlichen Schotten, den wir unterwegs beim Wandern kennengelernt hatten, und der uns dann das Glasgower Nachtleben zeigte.

Und eine sehr schöne Beschreibung und bessere Fotos gibt es in Ellas Blog.
Wir (Katharina, Ella und ich) sind ihn nicht ganz gelaufen, sondern Kat und ich sind von Glasgow nach Drymen mit dem Bus gefahren, haben dort Ella getroffen, sind in den Pub gegangen und am nächsten Morgen gestartet. Wir sind dann am ersten Tag etwa 20 km nach Rowardennan gelaufen. Dort übernachteten wir in einem ehemaligen Jagdschlösschen (jetzt Hostel) am Loch Lomond. Abends ging es in den Pub.
Am nächsten Morgen liefen wir bei Sonnenschein über Inversnaid nach Inverarnan, gingen dort ins Drovers Inn, einem von zwei "ältesten Pubs in Schottland", und schliefen dort in einem hölzernen Wigwam, wo wir nachts von einer Maus geweckt wurden. Also, die Maus weckte Katharina und Katharina weckte mich. Zum Glück! Ein halber Müsliriegel war schon weg!
Am Tag 3 nahmen wir den Bus nach Bridge of Orchy, wo wir erst ein bisschen durch die Gegend wanderten, dann in den Pub gingen, und dann im Bahnhof schliefen. Am nächsten Tag ging es bei strömendem Regen übers Rannoch Moor nach Kingshouse, dort abends in den Pub, und als wir am nächsten Morgen wieder trocken waren, weiter, über den "Devil's Staircase", nach Kinlochleven, wieder bei strömendem Regen. Dort war dann Schluss für uns, wir gingen in den Pub, und blieben dann noch zwei weitere Tage dort.
Da es weiterhin regnete, amüsierten wir uns in der Kletterhalle und im Pub, und fuhren dann zurück nach Glasgow. Dort trafen wir uns mit einem sehr freundlichen Schotten, den wir unterwegs beim Wandern kennengelernt hatten, und der uns dann das Glasgower Nachtleben zeigte.
Und eine sehr schöne Beschreibung und bessere Fotos gibt es in Ellas Blog.
5 September 2011
Füße etc.
2 September 2011
Ungezogen!
... aehh, UMgezogen :) Bald gibts Bilder von der befussten Badewanne und unser neuen Apfeltischdecke!
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