10 June 2011

Bevor die Penns.-Geschichte weitergeht...

... möchte ich doch mal die Gelegenheit ergreifen, um ein Bild von mir in Action beim Softball zu zeigen. Man beachte bitte neben der lehrbuchmäßigen Körperhaltung beim Werfen und meinem schicken neuen Handschuh, der das Fangen gleich viel leichter macht, auch die durchtrainierten Oberschenkel (großklickbar):



Man könnte meinen, ich wäre eine Läuferin oder so. Oder athletisch. Hihi.

Übrigens haben wir bisher jedes Spiel gewonnen, obwohl zum Beispiel die Computer Scientists erstaunlich gut waren.

8 June 2011

Pennsylvania Teil 1

Der eigentliche Pennsylvania-Urlaub begann ja erst am Montag, aber es gab ein wenig Vorlauf, den ich hier nicht unterschlagen will. Katharina und Anja holten nämlich den Daniel am vorhergehenden Samstagabend Flughafen ab, während ich mit mir rang, ob ich trotz akuter Schwächeerscheinungen auch noch den dritten Tag Reunions in Folge mitnehmen sollte. Da der Daniel am Zoll beschäftigt war, die Mädels teilweise mit Jetlag- und Postshopping-Fatigue zu kämpfen hatten, entschieden sie sich, mich erst am Sonntag zum Frühstück zu treffen, so dass ich Jens und die zwei anderen deutschen Mädels aus seiner Arbeitsgruppe zum großen Reunions-Finale, dem Feuerwerk, begleiten konnte. Und anschließend zu den Bierzelten.

Am nächsten Morgen mit wenig Schlaf und leicht verkatert holten mich Katharina, Anja und Daniel dann zu Haus ab, wir gingen frühstücken bei Small World Coffee, es gab die kleine Campustour, einen Spaziergang zum See, und ein spontanes Barbecue bei Jens im Garten:


6 June 2011

Herzlich willkommen...

...liebe Annika beim exklusiven Kreis der Kommentierer :-)

Und hier ist ein kleiner Vorgeschmack auf die Pennsylvania/NYC-Urlaubsberichterstattung:


5 June 2011

Ob ich in Princeton jetzt noch ruhig schlafen kann...?

Princeton University
Department of Public Safety

Campus Safety Alert

This notice is to advise you of an incident that concerns the University community

Date: Friday, June 3, 2011

Incident: Raccoon tested positive for rabies in Princeton Township

The Department of Public Safety is alerting community members to the notice below from the Princeton Regional Health Department regarding a raccoon in Princeton Township that tested positive for rabies. The raccoon was found in the area of Rosedale Road and was not located near the University campus.

As a precaution, Public Safety reminds members of the University to observe the following guidance to avoid potential rabies exposure:

--Do not approach, feed, touch or try to capture stray or wild animals.

--Report injuries or unusual behavior in stray or wild animals found on campus to Public Safety.

--Report such animals found in the wider community immediately to the Princeton Regional Animal Control at (609) 924-2728. After normal business hours, contact Princeton Borough Police (609) 924-4141 or Princeton Township Police (609) 921-2100. In addition, please report all animal bites to Princeton Animal Control.

-- You can obtain more information about rabies from the NJ Department of Health and Senior Services at http://nj.gov/health/cd/f_rabies.htm.

PRINCETON REGIONAL HEALTH DEPARTMENT

PUBLIC HEALTH NOTICE

On June 2nd, in response to a call from Johnson Park School officials, Mark Johnson, Animal Control Officer, captured a raccoon which was reported to have neurological symptoms consistent with rabies. The New Jersey State Department of Health & Senior Services confirmed today (June 3rd) that the raccoon tested positive for rabies.

We are actively investigating if there were any human or animal contact with this raccoon, but we stress the importance of staying away from wild animals (raccoons, bats, feral cats, etc.). If you see wild animals showing the signs and symptoms of rabies, please contact your local Police Department and/or Princeton Animal Control at (609) 924-2728 (during the day). Please refer to the new Jersey State Department of Health for more information at http://nj.gov/health.

27 May 2011

Softball Teil 2

Unser zweites Spiel gestern fand auf einer großen grünen Wiese neben dem Carnegie See bei Sonnenschein und angenehmen 29°C statt. Die Gegner waren das Princeton Plasma Physics Lab, und die konnten richtig, richtig gut schlagen. Wir dagegen sahen Bat-mäßig ziemlich schlecht aus.

Hier eine kleine Kurzversion des Spielablaufs: Es gibt zwei Teams mit jeweils mindestens 8 Spielern. Das angreifende Team schlägt Bälle und rennt um die Bases, mit dem Ziel, möglichst viele Mitspieler zur 4. Base (der Homebase) zu bringen. Wann immer ein Spieler dies schafft, ohne auf dem Weg dorthin rauszufliegen, hat das angreifende Team einen Punkt (einen Run) erzielt. Nur das angreifende Team kann Punkte erzielen.

Aufgabe des verteidigenden Teams ist hingegen, die Runner, also diejenigen Spieler des gegnerischen Teams, die sich gerade zwischen den Bases befinden, rauszuwerfen, indem sie versuchen, den geschlagenen Ball entweder direkt zu fangen, oder möglichst schnell zu den Teammitgliedern an den Bases zu werfen und mit dem Ball im Handschuh einen Runner zu berühren (taggen). Wenn es der Verteidigung gelungen ist, drei Runner rauszuschmeißen, tauschen die Teams die Rollen, die Angreifer verteidigen nun und die Verteidiger greifen an. Wenn beide Teams jeweils einmal angegriffen haben, ist das ein Inning. Wir spielen 7 Innings, also jedes Team greift siebenmal an und verteidigt siebenmal.

Nun lief es für uns also gestern nicht allzugut. Erstaunlicherweise lagen wir aber im 6. Inning nur um 2 Runs zurück und konnten im 7. Inning zum Gleichstand aufholen. Daher wurde noch ein 8. Inning gespielt. Da wir das Gastteam waren, mussten wir zuerst angreifen, was ein psychologischer Nachteil ist, da wir in der zweiten Hälfte des Innings nur verteidigen würden und keine Punkte erzielen konnten. Meine Schlagfähigkeiten haben sich leider in den letzten Tagen auch nicht auf wundersame Weise verbessert, aber da die Batting-Order, also die Schlag-Reihenfolge der Spieler festgelegt war, musste ich ran. Es standen zwei meiner Teammitglieder auf den Bases, wir hatten noch keinen weiteren Punkt erzielt, und wir hatten schon zwei Outs. Das bedeutet, dass schon zwei Runner aus unserm Team rausgeflogen waren und wenn ich den Ball so schlagen würde, dass die Verteidigung einen von uns rausschmeißen könnte noch bevor ein anderer von uns die Homebase erreichte, wäre unser Angriff vorbei, wir hätten keinen Punkt erzielt und würden nun verteidigen müssen und verhindern, dass die gegnerische Mannschaft Punkte erzielt. Allerdings war unsere Verteidigung auch nicht besonders sicher. Es war also an diesem Punkt sehr wichtig für mein Team, dass ich es nicht verbocke.

Ich schnappte mir also den Schläger und konzentrierte mich auf den Pitcher (den Werfer). Beim Baseball versucht der Pitcher (aus dem verteidigenden Team) es dem Batter schwer zu machen, indem er zum Beispiel sehr schnelle Bälle wirft. Beim Softball wird von unten geworfen, das ist einfacher. Der erste Ball kam schlecht, den konnte (und musste) ich nicht annehmen. Der zweite ebenso. Der dritte kam gut, aber ich hab ihn durchgelassen. Strike 1. Der vierte kam gut, aber ich haute daneben. Strike 2. Beim Baseball bedeutet der dritte Strike ein Strikeout und man ist raus. Ich war mir und bin mir immer noch nicht sicher, wie es beim Softball ist. Aber ich hatte das Gefühl, dass ich den nächsten Ball unbedingt treffen muss. Also spannte ich meine durchtrainierten Arme an, atmete tief durch und fokussierte mich auf den Ball. Zu diesem Zweck hatte ich mir übrigens extra zwei ärmellose neue Sportshirts gekauft. Also zum Vorzeigen meiner muskulösen Arme. Und zum Bräunen. Der Ball kam gut, ich traf ihn, und haute ihn mit Schwung etwa 5 m vor mir ins Gras.

Damit hatten die Gegner nicht gerechnet, sie waren nicht sehr schnell am Ball, so dass ich es vor dem Ball zur ersten Base schaffte, und mein Teamkollege Tristen zur Homebase. Wir hatten einen Run erzielt und lagen nun mit 11 zu 10 in Führung. Unser nächster Batter brachte mich zur zweiten Base. Der nächste allerdings war weniger erfolgreich und die Gegner erzielten das dritte Out und wir mussten, ohne einen weiteren Run erzielt zu haben, in die Verteidigung wechseln. Es stand also 11 zu 10, wenn das gegnerische Team nun also zwei Runs erzielen sollte, würden wir verlieren.

Aber sie erzielten keinen einzigen, und der Sieg war unser!

26 May 2011

fast Wochenende!

Programm für heute: Softball, Dinner und dann Ivy!

Liebe USA-Reisende: Die Vulkanasche ist verflogen, bei der in Island als vermisst gemeldeten Person handelt es sich vermutlich nicht um unsern Daniel K., es wartet auf euch ein super Sommerwetter, und ich sag mal, da kann ja gar nichts mehr schiefgehen bei unserm Pennsylvania-Urlaub! Ich freue mich auf euch!

25 May 2011

Ich durfte mitspielen!

Mein erstes Softballspiel war ... super! Es war warm und sonnig, einer der ersten schönen Tage dieses Jahr, es gab kaltes Bier, und mein Team war mehr auf Spaß als auf den Sieg bedacht. Gewonnen haben wir aber trotzdem.

Im Angriff haben sie mich sogar mitspielen lassen. Das bedeutet, ich sollte den Ball schlagen und losrennen. Das hat beim ersten Mal recht gut geklappt, nach einem Bier nahm die Treffsicherheit jedoch ab. Als sehr hilfreich haben sich die "Base-Coaches" herausgestellt, zwei Mitglieder des eigenen Teams, die neben der ersten und dritten Base am Spielfeldrand stehen, und einem zurufen, ob, wann und wohin man laufen soll. Ich habe es einmal tatsächlich bis zur zweiten Base geschafft, beim Versuch, die dritte zu erreichen, wurde ich allerdings ganz knapp ge"tagged". Das bedeutet, dass ein Spieler der anderen Mannschaft den Ball zugeworfen bekam und mich mit dem Ball berührt hat, bevor ich die Base erreicht hatte. Was mir nicht klar war, ist, dass ich mit ausgestrecktem Fuß oder Arm zur Base hätte "sliden", also rutschen müssen, und dann den Kontakt aufrechterhalten. Ich bin stattdessen drübergelaufen, aber da war es sowieso schon zu spät.

Weitere Faux-Pas:

Nach dem Schlagen habe ich mit dem Schläger beim Wegwerfen und Loslaufen beinahe meine Mitspielerin getroffen.

Beim Schlagen kam ein Ball schlecht, und ich wollte ihn durchlassen. Habe ihn aber falsch eingeschätzt und er ist an meinem Ellbogen abgeprallt, was wohl sehr lustig aussah und für teamübergreifende Erheiterung sorgte. Mein Team hat mir dann erklärt, dass ich ausweichen darf.

In der Verteidigung durfte ich nur Catcher spielen. Das bedeutet, dass ich hinter dem Batter stand und die Bälle fangen muss, die nicht geschlagen werden. Da kann man nun wirklich nichts falsch machen. Ich werde nun an meinen Fangqualitäten arbeiten, damit ich auch mal auf dem Feld (in der Verteidigung) mitmachen darf. Die Schwierigkeit hierbei ist, dass der Teil des Baseball-Handschuhs, mit dem man tatsächlich fangen soll, sich außerhalb der eigentlichen Handfläche befindet, also als Verlängerung der ausgestreckten Finger. Versucht man den Ball mit seiner eigentlichen Hand zu fangen, ist das, wenn es gelingt, recht schmerzhaft, denn der Softball ist hart. Und oft gelingt es mir nicht, da ich den Handschuh zu früh schließe und der Ball außen abprallt.

Fotos von mir in Action gibt es leider (noch) nicht. Ich war zu schüchtern, mein Team zu fragen, ob sie ein Foto von mir machen würden. Aber hier sind einige Impressionen:




24 May 2011

Nervös

Der Erich ist schon wieder weg und vergnügt sich vermutlich gerade in Washington D.C., während ich mich seelisch auf mein erstes Softball-Punktspiel vorbereite. Das wurde wegen Regen auf heute verschoben, so dass wir am Wochenende noch ein kleines Training einschieben konnten. Ich habe gestern sogar mehrere Stunden lang Baseball im Fernsehen angeschaut, und so langsam bekomme ich das Gefühl, einige Regeln zu verstehen. Erstaunlicherweise ist Baseball ein richtig interessanter Sport - im Gegensatz zu American Football oder Basketball. Und die Baseball-Profispieler sehen alle so gemütlich aus. Außerdem treffen sie den Ball auch nicht immer, das ist doch sehr beruhigend. Wer noch wach ist, drücke mir bitte die Daumen, dass ich mich nicht zu sehr blamiere. Danke!

20 May 2011

Es regnet.

Ich habe ja lange nicht über das Wetter berichtet, und das ist gerade auch zu deprimierend. Seit Wochen (gefühlt) regnet es, ein Ende ist nicht in Sicht und das schlägt auf die Stimmung. Zu dumm für den armen Erich, der genau jetzt zu Besuch in Princeton ist.

Sorry!

19 May 2011

Lotto

Es gibt in den USA ein Programm, bei dem jedes Jahr 50.000 Greencards, also eine permanente Arbeiterlaubnis, verlost werden, um die Diversität im Land zu erhöhen, die Greencard Lotterie. Mitmachen darf fast jeder Volljährige mit einer grundlegenden Schulbildung oder zwei Jahren Berufserfahrung, aber Bürger einiger bestimmter Länder sind ausgeschlossen, weil von ihnen schon mehr als 50.000 in den letzten 5 Jahren eingewandert sind. Die Liste der Nationalitäten, die nicht mitspielen dürfen, ändert sich daher jedes Jahr, aber zum Beispiel Kanada, China und Indien sind wohl immer dabei.

Außerdem bekommen Bewerber aus Ländern mit geringen Immigranten-Zahlen eine größere Anzahl an Gewinnlosen, also höhere Gewinnchancen, aber maximal 3.500 Greencards pro Land. Rein statistisch gesehen ist die Chance, eine Greencard zu gewinnen, recht gut, nämlich 1:300. Die Statistik für Europäer sieht sogar noch besser aus, nämlich 1:50, jedoch kann das in den einzelnen Ländern ganz unterschiedlich aussehen.

Um sich zu bewerben muss man im Bewerbungszeitraum nur den Namen, den Geburtstag und ein Foto online abliefern und ein halbes Jahr warten. Dann bekommt man Nachricht, ob man "gewonnen" hat. Wurde man gelost, muss man sich aber beeilen und den Visa-Prozess starten, da mehr als 50.000 "Gewinner" gezogen werden und nur die ersten 50.000, die alle Anforderungen und Formalitäten erfüllen, tatsächlich die Greencard erhalten.

Ich hab mal spaßeshalber mitgemacht. Am 1. Mai habe ich dann erfahren, dass mein Los nicht gezogen wurde. Und heute kam die Mail, dass es bei der Losziehung zu einem Computerfehler kam, daher 20.000 "Gewinner" fälschlicherweise die positive Nachricht erhalten haben, und nun die Ziehung wiederholt wird.

Lustich.

18 May 2011

Black Bear Sighting

Princeton University
Department of Public Safety

Campus Safety Alert

This notice is to advise you of an incident that concerns the University community

Date: Wednesday, May 18, 2011
Incident: Black Bear Sighting

The Department of Public Safety is alerting community members about a reported sighting of a black bear in Princeton Township. A Princeton University staff member saw the black bear around 5:30 a.m. today.

The black bear was reported last seen in the area of the Hun School in Princeton at about 8 a.m. The bear did not come in contact with any person, nor did it present any threat.

Princeton Borough Police, Princeton Township Police, Animal Control and the Division of Wildlife Fish and Game were alerted to this report.

If you see a bear, do not approach or attempt to feed it, but please contact the Princeton Borough Police, Princeton Township Police, or Public Safety, or just dial 911 and give the exact location of the animal. Leave the area calmly and slowly.

The Federal Clery Act requires that universities with a campus public safety agency must, in a manner that is timely and will aid in the prevention of similar crimes, report to the campus community crimes that fall into certain categories and that are considered by the university to represent a continuing threat to the campus community. The Department of Public Safety refers to these notices as "Campus Safety Alerts." This Campus Safety Alert is issued according to this requirement.

17 May 2011

Faul

Ja, ich bin zu faul zum Schreiben. Und müde. Daher heute als kleines Schmankerl eine E-Mail an "mein" Softball-Team, die mich heute erreicht hat. Übrigens ist morgen mein erstes Punktspiel, und obwohl ich mich seit Tagen durch den Wikipedia-Artikel über Softball durchkämpfe, habe ich nicht das Gefühl, die Regeln auch nur halbwegs durchschaut zu haben, und zu wissen, was ich tue. Ich hoffe, mein Team ruft mir zu, wann ich wohin laufen oder Bälle werfen soll. Tagesziel für morgen: bloß nicht auffallen.


Dear Mechanical Advantage,

I am your beer Czar. I will bring you cold, tasty beer for each game, but I require compensation: beer dues are $20 for the season. The beer Czar will allow a grace period of the first two games for you to pay. If he sees you drinking beer (without having paid) after the second game you will be forced to wear an outfit much, much worse than the dunce shirt until your beer money have been paid. Please bring your beer money to the first game - thanks!

Your Beer Czar,
Maverick

"Beer is proof that God loves us and wants us to be happy."
-Benjamin Franklin

16 May 2011

14 May 2011

Ivy League Genius

Woran merkt man, dass man sich an einer Ivy League Uni befindet? Na? Na??

An den tiefsinnigen Teamnamen der Softball-Unimeisterschaften!

Spiritual Growth Hormone (Theological Seminary)

Civil Disobedients (Operations Research and Financial Engineering)

Dominant Lethals (Molecular Biology)

Frickin’ Sharks (Chemistry)

Revolting Masses (History)

Nightmare on Elm Drive (Facilities)

Leviathan (Politics)

Defense Mechanisms (Psychology)

Cache Hitters (Computer Science)

Coprolites (Geoscience & Ecology and Evolutionary Biology)

The Dammed (Civil and Environmental Engineering)

Tokabats (Princeton Plasma Physics Lab)

Olden St. Valve & Fitting (Chemical & Biological Engineering)

DNAces (Molecular Biology)

Print Runs (Princeton University Press)

Fightin’ Enlightenment (History & Philosophy)

Mechanical Advantage (Mechanical & Aerospace Engineering)

Avalanche Breakdown (Electrical Engineering)

T-Bill Tigers (Finance & Treasury)

The Big Bangers (Physics)

RNAces (Molecular Biology)

The Distillers (Chemistry)

The Gift Horses (Development)

Facility Bombers (Facilities)

CTRL+ALT+DEL (Office of Information Technology)


Ist natürlich noch lustiger, wenn man alle Anspielungen versteht. Um es einfacher zu machen, habe ich mal die Department-Namen mitgeliefert. Und weil ja jeder Witz gewinnt, wenn man ausführlich erklärt, warum er lustig ist, hier noch die Info, dass "Olden St." und "Elm Drive" Straßennamen sind, in denen sich die entsprechenden Departments befinden.

13 May 2011

Mal wieder ein Trinkspiel

Der Titel dieses Beitrags ist irreführend, denn bei dem Spiel "Cornhole" geht es nicht ums Trinken, aber man trinkt normalerweise, wenn man es spielt. Zumindest in meiner Lieblingskneipe, dem Ivy Inn, die ich mit meinem Roomie Sally gelegentlich unsicher mache. Wobei "gelegentlich" in letzter Zeit 1-3 mal die Woche bedeutet. Nach über einem Jahr in Princeton habe ich jetzt erst herausgefunden, dass sie einen Hinterhof haben, so dass man hier tatsächlich auch "draußen" trinken darf. Oder Cornhole spielen. "Corn" bedeutet ja bekanntlich Mais, und mit getrocknetem Mais sind die kleinen Säckchen gefüllt, die man quer über den Innenhof auf ein etwas erhobenen Brett mit einem Loch in der Mitte wirft, mit dem Ziel, dass die Säckchen ins Loch fallen oder aber zumindest auf dem Brett zu liegen kommen. Ist ein wenig wie Boule. Oder Boccia. Nur ganz anders. Man spielt in zwei Zweierteams und zwei Brettern, und wirft abwechselnd je vier Säckchen in seiner Teamfarbe quer über den Hof. Das ist lustig, weil einem ständig Kneipengäste in die Schusslinie geraten. Säckchen im Loch zählen 3 Punkte, Säckchen auf dem Brett zählen 1 Punkt. Wenn beide Spieler ihre Säckchen geworfen haben, zählt die Punktedifferenz, es wird wiederum geworfen, und gespielt wird bis 21 Punkte. Das kann sich bis zu 20 min hinziehen, außer der Leistungsunterschied zwischen den Teams ist extrem groß. Also ziemlich hirnrissig, aber weniger gefährlich als Darts in der gut gefüllten Kneipe an Karaoke-Tagen...

Ich bin zwar kein Naturtalent (ist ja auch kein richtiges Trinkspiel), aber zumindest war ich nicht so schlecht, dass es dolle peinlich gewesen wäre. War ein guter Abend, vielleicht abgesehen davon, dass Sallys Freundin am Ende von 4 Männern nach Hause getragen werden musste. Warum sind Betrunkene eigentlich so viel schwerer als Nüchterne?

Ach ja, Blogger hat meinen Softball-Post gefressen. Hab ihn zwar wiedergefunden, aber die Kommentare sind weg, sorry!

12 May 2011

Softball

Hatte gestern mein erstes Softballtraining. Softball ist wie Baseball, nur mit einem größeren Ball. Ein super Sport, muss ich sagen! Ich stand die meiste Zeit rum und habe mich gesonnt, meine Mitspieler stellten sicher, dass ich so wenig wie möglich mit dem Ball in Berührung komme und haben brav gejubelt, wenn ich mit Schlagen dran war und dann alle 8 Versuche doch mal den Ball getroffen habe.

Aber ja, es hat mich ein bisschen gestört, dass ich mit Abstand die mieseste Spielerin auf dem Platz war. Als Nicht-Ami ist man da aber auch im Nachteil, denn die Amis lernen das Baseballspielen schon von Kindesbeinen an. Sobald sie ihre ersten Schritte machen, bekommen sie einen Baseball-Handschuh in die Hand gedrückt und Papi übt mit ihnen im Garten.

Mein erster (und einziger) Homerun zählte leider nicht, da ich nicht wusste, dass man alle Bases berühren muss beim Herumlaufen.

Nun ja, der Coach hat mir Nachhilfestunden angeboten - haha, vermutlich nicht ohne Hintergedanken.

9 May 2011

Stulle auf amerikanisch

Mir ist aufgefallen, dass die Kombination Brot/Fleisch (Sandwich) hier unglaublich viele Namen hat:

- Sandwich
- Burger
- Po'boy
- Hoagie
- Sub(-marine)
- Croque
- Falafel
- Hot Dog
- Roll
- Panini
- Tostada
- Wrap
- Gyro
- Pita

Gibt es noch mehr?
Ok, ich sollte wohl mal arbeiten gehen...

6 May 2011

dies & das

Die letzte Woche war eher ruhig hier im Blog, so dass ihr alle mit dem Lesen nachkommen konntet und nun wieder live bei meinem spannenden Leben dabei sein könnt!

DAAD-Stipendium
Habe heute, am 6. Mai, also 5 Tage nachdem meine Arbeitserlaubnis abgelaufen ist, die offizielle Bestätigung vom DAAD erhalten, dass ich weiterhin gefördert werde. Nur dank der flexiblen Administration hier an der Uni wurde ich nicht ausgewiesen. Danke, Princeton Uni!

Konferenz
Die CLEO-Konferenz in Baltimore ist vorbei. Bin heute morgen etwas früher als geplant zurückgekommen, da mein Boss gerne noch ein group meeting machen wollte, bevor er sich für die nächsten Wochen in Europa auf Konferenzen herumtreibt. Das macht aber gar nix, weil Baltimore erstens gar nicht so schön ist, und die Konferenz auch ziemlich öde war. Gut war:
- Die Qualität der Vorträge.
- Die Lage des Konferenzzentrums, die Räume, die allgemeine Organisation.
- Die Ausstellung verschiedener fachbezogener (Laser, Optik) Firmen - ich konnte mit den Firmenvertretern nicht nur über ihre Produkte sprechen, sondern auch über Jobs in der (Industrie-)Forschung und als Anwendungsingenieur/-wissenschaftler in der Industrie.

Schlecht war:
- Der Konferenzbeitrag war vergleichsweise hoch, aber es gab im Unterschied zu den kleineren Konferenzen, bei denen ich sonst war, weder Mittagessen, noch Dinner, Kaffee, eine schicke Tasche für die Konferenzunterlagen, Freibier beim Konferenzempfang, kostenlose Gepäckaufbewahrung, ein soziales Rahmenprogramm.

Das machte es ein wenig langweilig. Zum Glück war mein Forschungszentrum MIRTHE anwesend, organisierte ein MIRTHE-Dinner für alle MIRTHE-Studenten, Postdocs, Professoren und Industriemitglieder, so dass ich ein paar weitere Kontakte knüpfen konnte. Außerdem kenne ich die meisten der anderen Studenten und so ging es anschließend noch in die Kneipe.

Außerdem gab es einen Postdoc "Round table" in kleiner Runde mit lecker Mittagessen, und einem MIRTHE Professor, Frank Tittel, mit dem wir ein wenig über Vorstellungsgespräche für Professuren an der Uni plaudern konnten. Was wichtig ist (Forschung), was weniger zählt (Lehre, Service), was in den Lebenslauf kommt, usw. Interessanter für mich war der Part, wo Frank über seine Zeit bei General Electric plauderte. Diese Firma hat eine große Forschungsabteilung mit einem hohen Anteil an Materialwissenschaft - ein potentieller Arbeitgeber.

Yeah Yeah Yeah
Mein Lieblingsstudent verlässt mich doch noch nicht, sondern bleibt stattdessen noch ein paar Monate länger und steht mir als persönlicher Sklave zur Verfügung.

2 May 2011

Schoene Gruesse aus Baltimore

Nichts los hier im Blog! Bin auf Konferenz und bisher war's ziemlich langweilig. Sobald was passiert, werde ich berichten.