10 February 2012

D'oh

Ich habe heute zum ersten Mal seit Jahren darauf verzichtet, meine Augenringe morgens mit Concealer (heller Abdeckstift) abzudecken. Musste feststellen, dass ich gar keine Augenringe mehr habe.

9 February 2012

Werbeunterbrechung

Ich muss jetzt mal für eine Marke werben, von der ich absolut überzeugt bin. Icebreaker ist eine Funktionsbekleidungsfirma aus Neuseeland, die relativ puristische Kleidung in gedeckte Farben fast ausschließlich aus Merino-Wolle produziert. Die kratzt nicht, hält warm, sogar wenn sie nass ist, trocknet schnell, lässt sich in der Maschine waschen, bleicht nicht aus, behält die Form, und macht Bakterien das Leben schwer (stinkert nicht so schnell). Mein soziologisches Projekt, bei dem ich zwei Wochen lang abwechselnd zwei Icebreaker Kleidchen getragen habe (auch beim Tanzen), ohne sie zwischendurch zu waschen, ist erfolgreich gewesen - niemand ist auf Abstand gegangen, und eine ins Projekt eingeweihte Person meines Vertrauens bestätigte die Abwesenheit von unangenehmen Gerüchen.

Ich besitze inzwischen zehn Icebreakerprodukte, und bis auf die Leggings kann ich alle absolut und wärmstens empfehlen. Ein Nachteil ist allerdings der recht hohe Preis, und so habe ich mich heute morgen doch ein wenig geärgert, als Icebreaker mir schrieb, dass sie einen Großteil ihrer Produkte zum Saisonende um 30% heruntergesetzt haben.

8 February 2012

Die Suche nach dem perfekten Deodorant

Das Thema Körperpflege auf Reisen lässt mich einfach nicht los. Außerdem brauche ich eine Abwechslung vom Schreiben über Arsensulfid und Germaniumantimonsulfid.

Vorsicht, hier kommt ein Artikel über Achselschweiß, sensible Gemüter bitte wegschauen.

Mein Verhältnis zu Deo war noch nie ein besonders harmonisches. Um Missverständnisse vorzubeugen, ich bin pro Deo und anti Schweißgeruch (selbst ich habe Grenzen)! Aber bisher habe ich noch kein Produkt gefunden, welches meine Ansprüche befriedigen konnte. Mein Schweißvolumen würde ich als durchschnittlich bewerten, aber meine Sensibilität gegenüber Schweißgeruch (dem eigenen) als überdurchschnittlich. Daher verwendete ich bisher immer recht viel Deo. Ich weiß nicht, was ich dabei falsch mache, aber am Ende des Tages muss das T-Shirt dann unabhängig von Jahreszeit und Aktivität doch meistens in die Wäsche. Das alleine ist jetzt nicht so problematisch, da man sich ja mal zwischendurch waschen kann und neues Deo auflegen. Aber was mich wirklich stört, sind die Deo-Rückstände, die sich im Laufe der Zeit im Achselbereich der Lieblingsoberteile ansammeln. Übertreibe ich es mit der Deomenge? Ich weigere mich, gasbetriebene Sprühdeos zu verwenden, und arbeite meistens mit flüssiges Schmierdeos. Lasse ich sie nicht lang genug trocknen, bevor ich mich anziehe? Wer erklärt einem eigentlich, wie man Deo richtig verwendet?

Seit etwa einer Woche habe ich ein neues Produkt im Test. Es ist billig, leicht aufzutragen, schnelltrocknend und geruchslos. Vor allem der letzte Punkt gibt einem sehr ehrliche Auskunft darüber, ob es wirkt oder nicht, denn es ist kein Parfüm da, welches auftretenden Schweißgeruch kaschieren kann. Ich trage mein neues Deo morgens oder nach dem Duschen auf, und abends sind die Achseln geruchsfrei. Am nächsten Morgen auch noch weitgehend. Sogar nach Sport und Tanzen. Ich habe auch die Reisetauglichkeit getestet. Am Wochenende war ich in Philly zum Tanzen, hatte nur leichtes Gepäck dabei, und bei netten Leuten zu Hause geschlafen. Tagsüber gab es schweißtreibende Workshops, aber eine Dusche vor den Abendfeierlichkeiten war nicht notwendig. Ich musste auch kein Sicherheits-Deo in die Handtasche stecken. Ihr könnt mich gerne gaga nennen, aber ich werde jetzt nur noch Natron und Wasser an meine Achseln lassen.


6 February 2012

Swing ...upsi Tango

Ein langes Wochenende voll Tanzen in Philadelphia liegt hinter mir - tagsüber Workshops, nachts Parties. Ich habe Muskelkater in den Beinen und bin müde, obwohl ich letzte Nacht zehn Stunden geschlafen habe.
Heute Abend werde ich meine erste Tango-Tanzstunde nehmen.

3 February 2012

No 'Poo

Bei der Suche nach leichtgewichtigen, multifunktionalen Körperpflegeprodukten bin ich auf eine neue Welt gestoßen. Frugal Living heißt sie, eine Lebensweise, bei der man mit weniger auszukommen versucht. Die Motivation für eine frugale Lebensweise ist unterschiedlich. Ich bin hauptsächlich auf ökonomische und ökologische, aber auch soziologische oder sogar philosophische Gründe gestoßen.

Die No 'Poo Bewegung ist ein Beispiel, wobei 'Poo für Shampoo steht. Das ist ein bissschen lustig, weil Poo auch Kacke heißt. Die Anhänger der No 'Poo Bewegung verwenden kein Shampoo zum Haarewaschen, sondern nur warmes Wasser. Der Hintergrund dazu ist die Tatsache, dass gewöhnliches Shampoo die Haare vollständig von Fett befreit - mehr als notwendig, so dass bei langen Haaren auch noch Spülung notwendig wird, da die fettfreien  Haare zum Verkletten tendieren. Zudem führt vollständiges Entfetten dazu, dass die Kopfhaut schnell viel neues Fett bildet, um sich zu schützen. Tägliches Haarewaschen wird damit notwendig.

Hat sich die Kopfhaut aber erstmal daran gewöhnt, nicht mehr soviel Fett nachzubilden, wenn kein Shampoo verwendet wird, ist auch kein Shampoo mehr notwendig. Man spart Geld, muss auf Reisen weniger Haarpflegeprodukte transportieren, und setzt seine Kopfhaut weniger Chemikalien aus. Das Haar soll tatsächlich gepflegter und gesünder aussehen. Und es riecht nach Haar und lässt die Pheromone durch. Klingt super, oder?

Allerdings muss sich die Kopfhaut erstmal umstellen. Sobald man auf Shampoo verzichtet und stattdessen nur Wasser zum Waschen verwendet, werden die Haare fettig aussehen. Die Übergangsphase kann also unangenehm werden. Ich stelle im Folgenden drei Wege zur Shampoolosigkeit vor:

1. Der kalte Entzug, bei dem kein Shampoo mehr verwendet wird. Wenn die Haare zu schlimm aussehen, muss man sie halt hochstecken oder eine Mütze tragen. Viel Bürsten hilft dabei, das Fett in den Haarlängen zu verteilen.Trotzdem beim Duschen die Haare mit Wasser waschen!

2. Die langsame Umstellung, bei der man seine Shampooflasche nach jedem Gebrauch mit Wasser auffüllt und so das Shampoo nach und nach immer mehr verdünnt. Verwendet man weiterhin dasselbe Volumen an Shampoo bei nun geringerer Konzentration, wird dem Haar beim Waschen nach und nach weniger Fett entzogen, und die Kopfhaut kann sich langsam umstellen.

3. Kein Shampoo mehr verwenden, aber wenn die Haare dolle fettig sind, mit Natron (Natriumbikarbonat, Natriumhydrogenkarbonat) waschen: Einfach Natron mit Wasser zu einer schleimigen Konsistenz mischen, in die Kopfhaut einmassieren, ausspülen. Danach mit einer Mischung aus Essig und Wasser spülen. Meiner Meinung nach klingt das recht aggressiv für die Kopfhaut, und ich erkenne den Vorteil zum Shampoo nicht, aber vielleicht entfernt das Natron den Schmutz, alte Hautschuppen, und lässt ein wenig Fett zurück?

Mehr Informationen und Erfahrungsberichte (auf Englisch): Link1, Link2, Link3, Link4
Eine sehr detaillierte Anleitung zum Haarewaschen mit Natron und Essig (auf Englisch): Link

Ich habe es übrigens nicht ausprobiert, aber das ist vielleicht mal ein nettes Projekt für irgendwann in der Zukunft.





February, Flowerary, Febloomary, Valentine's Day month

Ich mache diesen ganzen Quatsch jetzt mal mit. Ist ja immerhin mein letzter Februar in den USA. Die Fingernägel sind schon pink, ich trage möglichst jeden Tag eine Blume im Haar und spende entsprechend viele Dollars für einen guten Zweck, und am Valentinstag werde ich die Männer in meinem Leben beschimpfen, die mir keine selbstgebastelte romantische Karte geschickt, oder Blumen und Schokolade vorbeigebracht haben.

1 February 2012

Schuhe - mit Foto

Habe meine neuen Reiseschuhe jetzt mal mit Kleidchen fotografiert. So werde ich natürlich nicht in der Öffentlichkeit herumlaufen (das Foto ist nach dem Tanzen gestern entstanden), vor allem nicht mit der Glitzerleoparden-strumpfhose. Aber so scheußlich sind die Schuhe in Kombination mit Kleidchen nicht, oder? Ich habe auch schon alle gelben und hellblauen Details mit schwarzem Edding übergemalt :)

30 January 2012

Packliste - Haarpflege

Man sagt ja, dass man beim Reisen viel über sich selbst lernt. Ich denke, das trifft im geringeren Maße bereits auf die Reiseplanung zu. Zum Beispiel eröffnet sich mir in diesen Tagen beim Grübeln über meiner Meinung nach unbedingt notwendige Körperpflege- und Kosmetikprodukte sowie Schmuckartikel, wie eitel ich tatsächlich bin.

Eine gute Strategie beim leichtgewichtigen Reisen ist es, Dinge einzupacken, die mehrere Funktionen erfüllen. Beim Thema Körperpflegeprodukte fängt das schon bei den Haaren an. Zu Hause benutze ich regelmäßig folgende Haarpflegeprodukte (besitze aber noch viel mehr): normales Shampoo, Shampoo, das Pflegerückstände aus dem Haar entfernt, Spülung und Henna und Indigo für die dunkle Farbe. Manche Leute verwenden sicherlich zusätzlich auch noch Haarkuren und Stylingprodukte.

Statt zwei Sorten Shampoo und Spülung werde ich auf Reisen ein Stück festes Shampoo benutzen, welches ich getestet und für gut befunden habe, da es die Haare kämmbar lässt. Festes Shampoo hält zudem auch länger, ist billiger und umweltfreundlicher. A little goes a long way, wie man hier sagt.

Auf mein Henna werde ich aber leider verzichten müssen, da ich es wohl keinem Hostel oder Gastgeber zumuten kann, das Badezimmer mit Hennakrümeln zu verschönern. Und so überzeugt ich auch von dieser Haarfärbemethode bin, man braucht schon alle 6 Wochen etwa 4 Stunden für eine Hennasitzung, und das ist einfach unpraktisch auf Reisen. Stattdessen werde ich versuchen, mit auswaschbaren Tönungen meinen Haaransatz zu kaschieren, und so langsam einen Übergang zu meiner natürlichen Haarfarbe zu schaffen. Die Alternativen wären, entweder mit einem Haaransatz zu leben, oder die Haare abzuschneiden. Zum Friseur gehe ich zum Haarefärben jedenfalls nicht. Das letzte Mal, dass ich einen Friseur meine Haare habe tönen lassen, hat mir meine Kopfhaut nicht gedankt. Das Problem mit auswaschbaren Tönungen aus der Drogerie ist allerdings, dass sie nicht besonders gut abdecken, und ich möglicherweise doch auf einem helleren Haaransatz sitzen bleibe. Das Problem mit Intensivtönungen ist, dass sie das Haar angreifen, welches ich gerade so schön lang gezüchtet und mit dutzenden Schichten Henna gestärkt habe.

Aber da fällt mir doch noch eine weitere Alternative ein: Mein australischer Cowboy-Hut aus Känguruhleder!




25 January 2012

Luxus im Gepäck

Als ich meinen ersten Flug für meine Reise gebucht habe (mit FlyBE von Hannover nach Manchester), musste ich mich auf ein maximales Gewicht meines Reisegepäck festlegen, da dies spontan vor Antritt des Fluges zu tun deutlich teurer geworden wäre. Relativ willkürlich habe ich mich für großzügige 20 kg entschieden, um auf der sicheren Seite zu sein. Aber ich will ja auch aus logistischen uns spirituellen (!) Gründen mit leichtem Gepäck reisen. Inzwischen habe ich auch schon den zweiten Flug gebucht, mit Norwegian von Edinburgh nach Stockholm zum Schnäppchenpreis von 60 Euro. Hier ist die Gepäckgewichtsgrenze auf 20 kg festgelegt, ein glücklicher Zufall.

Nun muss ich also Schlafsack, Kleidung, Schuhe, Körperpflegeprodukte und Utensilien auf 20 kg begrenzen. Die Schuhfrage habe ich ja schon weitgehend geklärt, aber die Unterscheidung zwischen unbedingt notwendigen Artikeln, Luxusartikeln, die es wert sind zu schleppen, und Luxusartikeln, die es  nicht wert sind zu schleppen, ist wirklich schwierig. Eine Faustregel ist ja, dass man, sobald man überlegen muss, ob man einen bestimmten Artikel wirklich braucht, ihn rausschmeißen sollte. Und dann gibt es die Extremisten, die ihre Zahnbürsten absägen, um ein paar Gramm Gewicht einzusparen.

Ein paar Sachen, bei denen ich überlegen muss, ob sie es wert sind zu schleppen, sind:
  • Schlafsack - eher nein. Den zu Hause zu lassen, würde gewichts- und volumenmäßig einen Riesenunterschied (1.5 kg, mehrere Liter) machen, aber die Unterkunftsmöglichkeiten einschränken (z.B. Couchsurfing). Eine Alternative wäre, sich ein dünnes Schlafsackinlet zu besorgen, denn Zelten will ich sowieso eher nicht, und eine Wolldecke findet man überall.
  • Ballettschläppchen - eher ja. Beim nächsten Tanzworkshop werde ich aber testen, ob ich auch ohne Zweitschuhe auskomme.
  • Schmuck - eher ja. Ich denke hier an 1-2 Ketten, wobei ich eine wohl immer am Körper tragen würde. Eine schöne Kette hilft sehr beim Aufhübschen von einem schlichten Dress.
  • Kosmetikartikel, die über Mascara, Concealer und Lippenstift (benutze ich auch als Rouge)  hinausgehen - eher nein. Falls ich es mir hier unterwegs spontan anders überlege, ist das ja auch kein Problem.
Es folgen sicherlich noch einige weitere Artikel zum Thema Packen. Und wie immer freue ich mich auf Anregungen und Kommentare.

23 January 2012

Meine Schuhe sind da

Ich habe mir Reiseschuhe gekauft: leichte Wanderschuhe, mit denen ich notfalls auch laufen gehen könnte. Sie waren wirklich billig (preisreduziert), aber ich kann sie nicht zurückgeben. Zum Glück passen sie wie angegossen. Sie sind auch nicht hässlich, sehen zumindest nicht so riesengroß wie meine richtigen Wanderschuhe aus. Aber kann ich sie mit Kleidchen kombinieren? Um sie ein wenig stadttauglicher zu machen, habe ich schon mal neutralere Schuhsenkel besorgt. Was sieht besser aus?


Ich werde demnächst nochmal ein besseres Foto machen.

21 January 2012

Schnow

Ich habe mich für einen gleitenden Übergang zum Englischen entschieden und werde in einem ersten Schritt den Denglisch-Anteil langsam erhöhen. Im zweiten Step werde ich auf Umlaute verzichten, obwohl ich sie ironischerweise erst gestern zufällig auf meiner Tastatur entdeckt habe.

Heute Nacht hat es geschneit.

20 January 2012

Karaoke-Katastrophe

Ich habe gestern im Ivy mal wieder gesungen, und es war fürchterlich. Die Tonhöhe hat schon meistens gepasst, aber ich war hinterher - zumindest der Textanzeige nach. Das hat mich ziemlich verwirrt, so dass ich wohl nur die Hälfte - fragmentweise- mitgesungen habe. Aber das Gute an dieser Erfahrung war, dass es mir gar nicht dolle peinlich war. Und ich hatte nur anderthalb Pints, also am Alkohol kann es nicht gelegen haben.

Von nun an muss ich wohl keine Angst vorm Singen mehr haben, denn schlimmer als gestern kann ich es wirklich nicht versauen.

19 January 2012

Reiseblog

Ich habe vor, auf Reisen weiterhin zu bloggen. Wäre ja irgendwie schade, wenn man seine Eindrücke nicht teilen kann. Und bloggen ist wie Reisetagebuch führen - aber man gibt sich vielleicht etwas mehr Mühe bei der Ausdrucksweise, um die Eindrücke auch möglichst so rüberzubringen, wie man sie selber erlebt hat, und so andere daran teilhaben zu lassen. Im Gegensatz zu Veröffentlichungen bei Facebook behalte ich beim Bloggen auch die Rechte an meinen eigenen Texten und Fotos. Glaube ich zumindest.

Nun ergeben sich dabei aber zwei Fragen.
a) Fortführung des alten Blogs unter neuem Namen vs. neuer Blog.
"Maike in Amerika" funktioniert ja dann nicht mehr so gut. Der Amerika-Part der Reise ist auch noch zu 98% ungeplant. Ein neuer Blogname muss also her. Die Internetadresse maikeinderneuenwelt... würde ich aber der Einfachheit halber beibehalten. Das hätte den Vorteil, dass ich meine alten Leser problemlos behalten würde und sich niemand um meine neue Blogadresse Gedanken machen müsste.
Oder aber ich beende diesen Blog, speicher alles ab und nehme ihn vom Netz, da den alten Amerikakram ja eh niemand mehr lesen will, wenn ich erstmal auf Reisen gehe und über neue, aufregende Erlebnisse berichte.
b) Sprache
Verbunden mit der Frage, ob ich den alten Blog fortführen oder einen neuen Blog starten sollte, ist die Frage der Sprache, in der ich blogge. Dabei geht es natürlich um die Leser, aber vor allem auch um meinen Schreibstil.
Ich stelle fest, dass es mir zunehmend leichter fällt, mich auf Englisch auszudrücken, und dass ich im Deutschen manche Dinge gar nicht formulieren kann, weil die Wörter, die etwas am besten beschreiben, im Deutschen gar nicht existieren. Ich denke, es würde mir mehr Spaß machen, auf Englisch zu bloggen. Es wäre auch einfacher, da ich vermutlich vieles auf Englisch erleben werde. Ich ertappe mich ab und zu dabei, in Gedanken eine lustige Situation, die ich gerade erlebt habe, für meinen Blog zu formulieren - auf Englisch.
Dann gibt es natürlich auch zwei oder drei Menschen, die ich in Princeton zurücklassen muss, die nicht der deutschen Sprache mächtig sind, aber möglicherweise daran interessiert sind, wie es mit mir so weitergeht. Möglicherweise treffe ich auch weitere Leute und mache meinen Blog öffentlicher.
Auf der anderen Seite möchte ich aber niemanden meiner LeserInnen verlieren, die weniger flüssig im Englischen sind.
Letztendlich ist die Hauptfrage wohl, wer meinen Blog tatsächlich lesen wird und wie privat ich ihn halten möchte. Bisher sind nur Freunde und Familie unter den Lesern. Würde ich den Blog öffentlicher gestalten, auf Facebook verlinken, und Reisebekanntschaften zu meiner kleinen Leserschaft hinzufügen, würde ich einen neuen Blog starten, auf Englisch schreiben und etwas mehr auf Privatsphäre achten müssen. Ich tendiere aber eher dazu, den Grad an Privatheit beizubehalten, und weiterhin nur für mich, Freunde und Familie zu schreiben. Aber vermutlich auf Englisch.

Was meint ihr?

18 January 2012

Schuhlogistik Part 2

Gestern beim Tanzen habe ich festgestellt, dass ich vermutlich schon vernünftige Tanzschuhe auf meine Reise mitnehmen sollte, da ich doch sehr viel Tanzen fest eingeplant habe. Außerdem habe ich mir Erichs Rat zu Herzen genommen - in Sneakers zu wandern ist uncool. Das neue Schuhschema sieht folglich so aus:
  • Wanderschuhe - werden nach England nach Haus geschickt
  • Tanzschuhe - zum Tanzen und Ausgehen
  • leichte Hikingschuhe/Laufschuhe - Sightseeing, Joggen und Wandern
  • Flipflops - für tagsüber, wenn es warm ist, für Hostels, Strand, Ekelduschen
  • Ballettschläppchen optional - Alternativschuhe fürs Tanzen
Das wäre dann also ein Paar Schuhe mehr, außerdem brauche ich nun leichte Hikingschuhe - -yay, Schuhe shoppen!! Denn meine fetten Wanderbotten werde ich definitiv nach England nach Hause schicken. Die Ballettschuhe sind vielleicht nicht unbedingt nötig. Aber es ist schon ganz nett, wenn man bei einer längeren Tanzveranstaltung/ Dancecamp/ Workshop mal die Schuhe wechseln kann, und die wiegen ja wirklich nicht viel. Auf Flipflops bin ich die letzten beiden Sommer stundenlang herumgelaufen, die wiegen auch nicht viel, und die Füße mal durchzulüften ist sicherlich auch eine gute Idee.
Ja, der Plan gefällt mir schon ein wenig besser. Ich nehme aber gerne weitere Anregungen und Kommentare entgegen!

17 January 2012

Schuhlogistik


Ich bin auf der Suche nach einer optimalen Lösung für die Schuhfrage. Also, welche Schuhe ich mit auf die Reise nehme. Ich möchte leicht reisen (max. 20 kg Gepäck - habe ich willkürlich festgelegt, als ich beim Flugbuchen danach gefragt wurde), brauche aber Schuhe für die folgenden Zwecke:
  • allgemeines Rumlaufen - Schuhe müssen bequem sein
  • Joggen (nicht lachen bitte)
  • Wandern mit Rucksack - definitiv Wanderschuhe
  • Wandern ohne Rucksack - feste Schuhe
  • Tanzen - Schuhe mit rutschiger Sohle
  • Ausgehen - schicke Schuhe
Für das Wandern habe ich mir überlegt, meine bewährten Wanderschuhe mitzunehmen, und da führt auch kein Weg dran vorbei, denn diesmal laufen wir mehr als 10 Tage mit Rucksack auf dem Rücken durch Nordengland. Meine guten alten Columbia Wanderschuhe, die ich 2006 in Aberdeen bei einem sehr schnuckeligen Outdoorladenverkäufer für 60 Pfund (?) erstanden habe, haben sich auf dem West Highland Way bewährt, sind wasserdicht (zumindest so wasserdicht, wie Wanderschuhe sein können - für Highlandwetter braucht man vermutlich andere Standards) und sind vor allem gut eingelaufen. Leider sehen sie riesengroß aus, und sind weder schick, noch passen sie zu meinem (zwangsweise eingeschränkten) Farbschema für die Reise (grün oder rot - nicht blau). Der Plan ist also, sie nach dem Hardcore-Wandern in Nordengland und Cornwall mit der Post nach Hause zu schicken.

Darüberhinaus habe ich mir überlegt, folgende Schuhe mitzunehmen:
In den Sneakers kann ich rumlaufen, joggen und notfalls auch tanzen, falls meine Füße zur Abwechslung mal dickere Sohlen brauchen. Aber schick sind die nicht, und zum Ausgehen mit Kleidchen eher ungeeignet. Die Frage ist allerdings aber auch, wie oft ich mich realistischerweise tatsächlich zum Ausgehen aufhübschen werde. Und ob für diesen Zweck nicht die Ballettschläppchen oder Flipflops funktionieren würden.

Was meint ihr? Sollte ich mich nach ausgehfähigerem Sneakers-Ersatz umsehen? Kann man in Sneakers weltreisen, oder braucht man dazu eher leichte Hikingschuhe? Immerhin will ich ja auch nach England noch kürzere Wandertouren unternehmen. Muss ich die Highheels wirklich zu Hause lassen (schluchz)? Sollte ich mein Farbschema überdenken? Kann man in ausgelatschten Sneakers joggen?

15 January 2012

Small World

Es gibt doch nichts Schoeneres als einen faulen Vormittag im Lieblingscafe zu verbringen. In der Regel trifft man auch Bekannte.

12 January 2012

London

Kennt wer wen in London?

Ich habe mich zum London Swing Festival Ende Mai angemeldet und werde vermutlich noch einige Tage Anfang Juni hintendran hängen. Meine Freundin, die dort demnächst hinzieht, wird leider genau in diesem Zeitraum im kontinentalen Europa auf Reisen sein. Wäre aber schon schön, mit einem Einwohner mal einen Tee trinken zu gehen.

Hier sind übrigens zwei der Tanzlehrer, bei denen ich in London meine Skills zu verbessern hoffe:






11 January 2012

Jack&Jill

Ich habe zu lange nicht mehr vom Tanzen berichtet! Hier ist ein Video, dass super gut veranschaulicht, worauf es beim Swing Dance ankommt, nämlich das Führen und sich führen lassen. Das Video stammt aus Montreal, vom Cat's Corner Lindy Austausch 2011, wobei mir einfällt, dass ich letzten Sommer auch schon beim Cat's Corner in Montreal getanzt habe.
Beim Jack&Jill Wettbewerb werden die Partner ausgelost, das heißt, es gibt keine abgesprochenen Choreografien. Als Besonderheit hier werden den Tänzern auch noch die Augen verbunden, so dass sich die Tänzer etwas mehr auf grundlegende Schritte beschränken müssen. Es kann aber trotzdem passieren, dass man den Partner mal kurz "verliert"...



10 January 2012

Vier Monate

Ich will ja nicht die Tage herunterzählen, denn ich bin gerne hier. Aber in vier Monaten geht es schon wieder zurück nach Deutschland und dann auf Reisen. Vor lauter Vorfreude habe ich schon eine vollständige, vierseitige Packliste für den Big Trip verfasst.

Bis dahin muss ich aber neben der Laborarbeit noch zwei wissenschaftliche Veröffentlichungen, ein Buchkapitel und einen DAAD-Abschlussbericht schreiben, ein Poster präsentieren und nochmal intensiv die Nähe zu New York und Philadelphia ausnutzen. Heute abend geht es also mal wieder nach Philly und am Wochenende möglicherweise nach New York :)