Youtube Videos zu Thema Physik - gut erklärt, wie ich finde. Auf Englisch. Hier ist ein Beispiel:
28 February 2012
Physik-Tipp
Link: Minutephysics
Youtube Videos zu Thema Physik - gut erklärt, wie ich finde. Auf Englisch. Hier ist ein Beispiel:
Youtube Videos zu Thema Physik - gut erklärt, wie ich finde. Auf Englisch. Hier ist ein Beispiel:
27 February 2012
Musik-Tipp
Die Band heißt Nouvelle Vague, und die beiden Songs finde ich gut:
In a manner of speaking
Friday night Saturday morning
26 February 2012
Deo-Update
Es wurde um ein Update gebeten, sobald ich ein wenig Erfahrung mit meinem neuen Superdeo (Natron) gemacht habe. Ich konnte feststellen, dass es mindestens genauso wirksam ist wie reguläre Flüssigdeoroller, die ich bisher benutzt hatte, zum Beispiel von Fa, Nivea und Rexona. Ich kann nicht ausschließen, dass es sogar wirksamer ist, da Deo-Versagen der konventionellen Marken durch den Parfümgeruch für eine Weile überdeckt wird (Natron 1 - Deo 1). Natron ist auch genauso leicht aufzutragen wie Deoroller (Natron 2 - Deo 2).
Vorteile von Natron sind, dass es keinerlei Rückstände auf der Kleidung hinterlässt (Natron 3 - Deo 2). Natron ist billig und vergleichsweise umweltfreundlich verpackt (Natron 5 - Deo 2).
Der einzige Nachteil, den ich finden konnte, ist gelegentlich ein leichtes Scheuern in der Achselhöhle bei einer bestimmten Aerobics-Bewegung, wenn ich zuviel Natron verwendet habe und ein ärmelloses T-Shirt trage (Natron 5 - Deo 2.5).
Testsieger ist: Natron.
Und so geht's: Ein bisschen Natron (Gibt es in großer 250 g Packung bei Schlecker für 2 €) in einen kleineren Container (Mini-Tupperdose, kleines Marmeladenglas, alte Cremedose) umfüllen, weil das im Badezimmer praktischer ist. Nach dem Duschen etwa einen 1/8 - 1/4 Teelöffel (Pi mal Daumen) auf die Hand geben, ein paar Tropfen Wasser dazugeben und mit dem Finger etwas vermischen, so dass es flüssiger als pastös ist. In beiden Handflächen verteilen und unter die Achseln patschen. Fertig. Hält bei mir 12 - 24 Stunden, je nach Witterung.
Und morgen (oder so) bringe ich euch bei, wie man das Gesicht ohne Seife reinigt, der Akne goodbye sagt und dabei auch noch Geld spart.
Vorteile von Natron sind, dass es keinerlei Rückstände auf der Kleidung hinterlässt (Natron 3 - Deo 2). Natron ist billig und vergleichsweise umweltfreundlich verpackt (Natron 5 - Deo 2).
Der einzige Nachteil, den ich finden konnte, ist gelegentlich ein leichtes Scheuern in der Achselhöhle bei einer bestimmten Aerobics-Bewegung, wenn ich zuviel Natron verwendet habe und ein ärmelloses T-Shirt trage (Natron 5 - Deo 2.5).
Testsieger ist: Natron.
Und so geht's: Ein bisschen Natron (Gibt es in großer 250 g Packung bei Schlecker für 2 €) in einen kleineren Container (Mini-Tupperdose, kleines Marmeladenglas, alte Cremedose) umfüllen, weil das im Badezimmer praktischer ist. Nach dem Duschen etwa einen 1/8 - 1/4 Teelöffel (Pi mal Daumen) auf die Hand geben, ein paar Tropfen Wasser dazugeben und mit dem Finger etwas vermischen, so dass es flüssiger als pastös ist. In beiden Handflächen verteilen und unter die Achseln patschen. Fertig. Hält bei mir 12 - 24 Stunden, je nach Witterung.
Und morgen (oder so) bringe ich euch bei, wie man das Gesicht ohne Seife reinigt, der Akne goodbye sagt und dabei auch noch Geld spart.
25 February 2012
Ausgemistet
Mit zwei großen Koffern und einem Rucksack, ich erinnere mich noch ganz genau, bin ich am 13. April 2010 in Princeton angekommen. Am 05. Mai 2012 werde ich Princeton verlassen. Das ist traurig aber auch eine logistische Herausforderung, denn aus dem Inhalt von zwei Koffern und einem Rucksack ist, wie mir scheint, deutlich mehr geworden. Nirgendwo kann man nun mal so gut Klamotten shoppen wie in Amerika.
Mit meinen Reiseplänen ist aber auch der Wunsch nach einem einfacheren Lebensstil aufgekommen, so dass ich jetzt mal ausgemistet habe. Den Großteil meines Gepäck werden Kleidung und Schuhe ausmachen, und ich konnte immerhin einen großen Plastiksack voll Kleidung identifizieren, die ich nicht vermissen und daher entsorgen werde. Desweiteren konnte ich zwei weitere Säcke mit Kleidung füllen, die ich zwar lange nicht getragen habe, aber vermissen würde. Diese werde ich vermutlich mit der Post zu den lieben Eltern nach Deutschland schippern. Und der Rest sieht nun im Kleiderschrank sehr übersichtlich aus und passt hoffentlich, hoffentlich in zwei große Koffer und einen Rucksack.
Mit meinen Reiseplänen ist aber auch der Wunsch nach einem einfacheren Lebensstil aufgekommen, so dass ich jetzt mal ausgemistet habe. Den Großteil meines Gepäck werden Kleidung und Schuhe ausmachen, und ich konnte immerhin einen großen Plastiksack voll Kleidung identifizieren, die ich nicht vermissen und daher entsorgen werde. Desweiteren konnte ich zwei weitere Säcke mit Kleidung füllen, die ich zwar lange nicht getragen habe, aber vermissen würde. Diese werde ich vermutlich mit der Post zu den lieben Eltern nach Deutschland schippern. Und der Rest sieht nun im Kleiderschrank sehr übersichtlich aus und passt hoffentlich, hoffentlich in zwei große Koffer und einen Rucksack.
Gastbeiträge
Wolltest du schon immer mal bloggen, aber weißt nicht, wie es geht? Hast du eine Geschichte zu erzählen? Gibt es etwas, was jeder wissen sollte, und du kannst es erklären? Schick mir eine Email und ich veröffentliche deinen Text anonym oder mit Namen in meinem Blog!
(Ok, ich war ein wenig blogfaul in der letzten Zeit, was erstens daran liegt, dass ich derzeit den ganzen Tag bei der Arbeit schon am Schreiben bin, und zweitens daran, dass ich sozial etwas weniger aktiv bin, um mein schlechtes Paper-Gewissen zu beruhigen. Mir fehlt sozusagen die Inspiration. Aber die kommt wieder. Ganz bestimmt.)
(Ok, ich war ein wenig blogfaul in der letzten Zeit, was erstens daran liegt, dass ich derzeit den ganzen Tag bei der Arbeit schon am Schreiben bin, und zweitens daran, dass ich sozial etwas weniger aktiv bin, um mein schlechtes Paper-Gewissen zu beruhigen. Mir fehlt sozusagen die Inspiration. Aber die kommt wieder. Ganz bestimmt.)
24 February 2012
Gastbeitrag - One Story
You meet a woman. She is hot, smart, fun and independent, she seems to be
happy and very upbeat, she likes her job and has a fulfilling, diverse
social life. She is pretty cool, you think. And best of all, she is not
crazy. She rather seems pretty stable emotionally. You get to know her
better and see that your first impression was correct, she is awesome.
Too good to be true. Too good for you, you think. But hey, she seems to
like you! Everything is looking great, apart from a minor and hopefully
temporary detail. She lives far away. You tell her on a daily basis how
much she means to you, you just have to, although you are sometimes
worried of scaring her away and being too intense. But she doesn't mind,
she seems to enjoy the attention, and occasionally even hints at having
feelings for you. You are having great and meaningful conversations on
the phone, but mostly just a lot of fun.
After months of pursuing her she finally opens up. She tells you how much you mean to her. She misses you terribly, and she tells you so. She thinks about you all the time, and she tells you so. She sends you a postcard, just because. She DMs you several times per day. First thing in the morning she writes you an email about her dreams. You think it is awesome. Especially when they are dirty. Sometimes, she seems a little unreasonable, but whenever that happens, you can tell that she realizes it. She is honest, she tells you what is on her mind.
You visit her. You two spend a week together and she shows you around. She researched a whole lot of things to do and places to go. You're having a great time. On your last day with her, she is in low spirits. You understand. You are too.
You chat on the phone whenever you are free. She always has time for you now, because she doesn't feel like going out much. It's a phase, she says. On the phone, she sometimes sounds sad without any particular reason. She complains about having to go to some social events when she'd rather stay at home. Very often now, she asks you what you are thinking about. She sometimes thinks you are upset even though you are not. Your tone is off, she says. You feel like your conversations aren't as fun anymore. Like you are whining more about the long distance situation than enjoying just listening to each other. You think it will be fine once you see each other again. Some days, you don't feel like talking to her, but that is ok, that is probably normal. And to be honest, you think it quite insane how much time you two have spent on the phone, or writing emails to each other. That had got to stop some day. Also, you find that you are too tired or exhausted on some days to respond to her extensive emails in detail. You just send her a quick note. Sometimes, she seems to be mad at you, and you don't know why. You ask her about it, but she says she is fine.
You see each other again. She visits you. You want her to finally meet your friends. You go out. She is tired, and she doesn't say much to your friends during the whole night. The jetlag you think. You ask her what she would like to do. She just wants to hang out at home. That's fine with you. She looks up things she wants to see in your city, but then she doesn't feel like going. She seems unhappy, but when you ask her what is wrong she says that everything is ok. She seems very quiet. You don't know anymore what's going on in her mind, and you ask her. She doesn't know, she says. It is too much that is going on in her mind, it is complicated, she says. You think maybe she is tired of you and you leave her alone. She doesn't want to be left alone, she wants you to cheer her up. You don't know what to do.
You wonder where that cool woman that you met last year has gone.
After months of pursuing her she finally opens up. She tells you how much you mean to her. She misses you terribly, and she tells you so. She thinks about you all the time, and she tells you so. She sends you a postcard, just because. She DMs you several times per day. First thing in the morning she writes you an email about her dreams. You think it is awesome. Especially when they are dirty. Sometimes, she seems a little unreasonable, but whenever that happens, you can tell that she realizes it. She is honest, she tells you what is on her mind.
You visit her. You two spend a week together and she shows you around. She researched a whole lot of things to do and places to go. You're having a great time. On your last day with her, she is in low spirits. You understand. You are too.
You chat on the phone whenever you are free. She always has time for you now, because she doesn't feel like going out much. It's a phase, she says. On the phone, she sometimes sounds sad without any particular reason. She complains about having to go to some social events when she'd rather stay at home. Very often now, she asks you what you are thinking about. She sometimes thinks you are upset even though you are not. Your tone is off, she says. You feel like your conversations aren't as fun anymore. Like you are whining more about the long distance situation than enjoying just listening to each other. You think it will be fine once you see each other again. Some days, you don't feel like talking to her, but that is ok, that is probably normal. And to be honest, you think it quite insane how much time you two have spent on the phone, or writing emails to each other. That had got to stop some day. Also, you find that you are too tired or exhausted on some days to respond to her extensive emails in detail. You just send her a quick note. Sometimes, she seems to be mad at you, and you don't know why. You ask her about it, but she says she is fine.
You see each other again. She visits you. You want her to finally meet your friends. You go out. She is tired, and she doesn't say much to your friends during the whole night. The jetlag you think. You ask her what she would like to do. She just wants to hang out at home. That's fine with you. She looks up things she wants to see in your city, but then she doesn't feel like going. She seems unhappy, but when you ask her what is wrong she says that everything is ok. She seems very quiet. You don't know anymore what's going on in her mind, and you ask her. She doesn't know, she says. It is too much that is going on in her mind, it is complicated, she says. You think maybe she is tired of you and you leave her alone. She doesn't want to be left alone, she wants you to cheer her up. You don't know what to do.
You wonder where that cool woman that you met last year has gone.
22 February 2012
Addicted
3 Tage habe ich es ohne Kaffee oder jegliche andere koffeinhaltige Getränke ausgehalten. Habe viel geschlafen und bin auch morgens mit Pfefferminztee topfit. Aber nachmittags kommt dann doch das Tief, und gestern bin ich dann eingeknickt - mit Instantkaffee, der einzige, den ich da hatte. Heute ist es wenigstens ein Rückfall mit Stil, ein Double Skim Latte mit Brownie bei Small World.
20 February 2012
Freitagnacht in der Hillbilly Hall
Am Freitag verabschiedete sich meine Freundin Kaitlin aus den USA, da sie demnächst nach London zieht. Zu diesem Anlass lud sie Freunde und Kollegen in die Hillbilly Hall ein, einem sehr amerikanischen Etablissement in der Pampa von New Jersey, mit überwiegend konservativen Gästen. Es gab Karaoke, und es wurde fast ausschließlich Country-Music gesungen. Man trug Karohemden und Jeans, und unsere Gruppe wurde misstrauisch beäugt. Es war sehr authentisch amerikanisch, ein bisschen gruselig und ein krasser Kontrast zur heilen Princeton-Akademiker-Welt - obwohl es nicht mal eine Schlägerei gab. Hier im Foto ist mein Roomie Sally mit ihrem Freund Leo zu sehen.
16 February 2012
"Unemployment and Homelessness"
... ist eine nette alternative Beschreibung für meine große Reise, die ich heute von Laura, einem anderen Postdoc, bekam. Sie ist gerade in der heißen Bewerbungs- und Vorstellungsgespräche-Phase und freut sich auf einen Monat unemployment and homelessness zwischen ihrem Princeton Postdoc und einer Professur bei vermutlich einer der Top-Universitäten in den USA.
Und im Grunde ist Reisen ja nichts anderes als Gammeln im Ausland, oder?
Und im Grunde ist Reisen ja nichts anderes als Gammeln im Ausland, oder?
14 February 2012
V-Tag
Heute ist Valentinstag. Ich habe eine sehr süße Karte bekommen. Die zeige ich hier aber nicht.
Stattdessen habe ich dieses Foto in der Bibliothek in Princeton gemacht: "Go on a blind date with a BOOK... You just might fall in LOVE!".
Stattdessen habe ich dieses Foto in der Bibliothek in Princeton gemacht: "Go on a blind date with a BOOK... You just might fall in LOVE!".
13 February 2012
Achillodynie
In 88 Tagen geht's los, Zeit für das Achillessehnen-Training, damit ich beim Wandern nicht wieder auf halber Strecke schwächel... Gut trainierte Füße sind übrigens auch beim Tanzen sehr hilfreich.
Nachtrag: Diese Füße sind zwar etwas haariger, aber die Übung wird hier besser beschrieben.
Nachtrag: Diese Füße sind zwar etwas haariger, aber die Übung wird hier besser beschrieben.
11 February 2012
10 February 2012
D'oh
Ich habe heute zum ersten Mal seit Jahren darauf verzichtet, meine Augenringe morgens mit Concealer (heller Abdeckstift) abzudecken. Musste feststellen, dass ich gar keine Augenringe mehr habe.
9 February 2012
Werbeunterbrechung
Ich muss jetzt mal für eine Marke werben, von der ich absolut überzeugt bin. Icebreaker ist eine Funktionsbekleidungsfirma aus Neuseeland, die relativ puristische Kleidung in gedeckte Farben fast ausschließlich aus Merino-Wolle produziert. Die kratzt nicht, hält warm, sogar wenn sie nass ist, trocknet schnell, lässt sich in der Maschine waschen, bleicht nicht aus, behält die Form, und macht Bakterien das Leben schwer (stinkert nicht so schnell). Mein soziologisches Projekt, bei dem ich zwei Wochen lang abwechselnd zwei Icebreaker Kleidchen getragen habe (auch beim Tanzen), ohne sie zwischendurch zu waschen, ist erfolgreich gewesen - niemand ist auf Abstand gegangen, und eine ins Projekt eingeweihte Person meines Vertrauens bestätigte die Abwesenheit von unangenehmen Gerüchen.
Ich besitze inzwischen zehn Icebreakerprodukte, und bis auf die Leggings kann ich alle absolut und wärmstens empfehlen. Ein Nachteil ist allerdings der recht hohe Preis, und so habe ich mich heute morgen doch ein wenig geärgert, als Icebreaker mir schrieb, dass sie einen Großteil ihrer Produkte zum Saisonende um 30% heruntergesetzt haben.
Ich besitze inzwischen zehn Icebreakerprodukte, und bis auf die Leggings kann ich alle absolut und wärmstens empfehlen. Ein Nachteil ist allerdings der recht hohe Preis, und so habe ich mich heute morgen doch ein wenig geärgert, als Icebreaker mir schrieb, dass sie einen Großteil ihrer Produkte zum Saisonende um 30% heruntergesetzt haben.
8 February 2012
Die Suche nach dem perfekten Deodorant
Das Thema Körperpflege auf Reisen lässt mich einfach nicht los. Außerdem brauche ich eine Abwechslung vom Schreiben über Arsensulfid und Germaniumantimonsulfid.
Vorsicht, hier kommt ein Artikel über Achselschweiß, sensible Gemüter bitte wegschauen.
Mein Verhältnis zu Deo war noch nie ein besonders harmonisches. Um Missverständnisse vorzubeugen, ich bin pro Deo und anti Schweißgeruch (selbst ich habe Grenzen)! Aber bisher habe ich noch kein Produkt gefunden, welches meine Ansprüche befriedigen konnte. Mein Schweißvolumen würde ich als durchschnittlich bewerten, aber meine Sensibilität gegenüber Schweißgeruch (dem eigenen) als überdurchschnittlich. Daher verwendete ich bisher immer recht viel Deo. Ich weiß nicht, was ich dabei falsch mache, aber am Ende des Tages muss das T-Shirt dann unabhängig von Jahreszeit und Aktivität doch meistens in die Wäsche. Das alleine ist jetzt nicht so problematisch, da man sich ja mal zwischendurch waschen kann und neues Deo auflegen. Aber was mich wirklich stört, sind die Deo-Rückstände, die sich im Laufe der Zeit im Achselbereich der Lieblingsoberteile ansammeln. Übertreibe ich es mit der Deomenge? Ich weigere mich, gasbetriebene Sprühdeos zu verwenden, und arbeite meistens mit flüssiges Schmierdeos. Lasse ich sie nicht lang genug trocknen, bevor ich mich anziehe? Wer erklärt einem eigentlich, wie man Deo richtig verwendet?
Seit etwa einer Woche habe ich ein neues Produkt im Test. Es ist billig, leicht aufzutragen, schnelltrocknend und geruchslos. Vor allem der letzte Punkt gibt einem sehr ehrliche Auskunft darüber, ob es wirkt oder nicht, denn es ist kein Parfüm da, welches auftretenden Schweißgeruch kaschieren kann. Ich trage mein neues Deo morgens oder nach dem Duschen auf, und abends sind die Achseln geruchsfrei. Am nächsten Morgen auch noch weitgehend. Sogar nach Sport und Tanzen. Ich habe auch die Reisetauglichkeit getestet. Am Wochenende war ich in Philly zum Tanzen, hatte nur leichtes Gepäck dabei, und bei netten Leuten zu Hause geschlafen. Tagsüber gab es schweißtreibende Workshops, aber eine Dusche vor den Abendfeierlichkeiten war nicht notwendig. Ich musste auch kein Sicherheits-Deo in die Handtasche stecken. Ihr könnt mich gerne gaga nennen, aber ich werde jetzt nur noch Natron und Wasser an meine Achseln lassen.
Vorsicht, hier kommt ein Artikel über Achselschweiß, sensible Gemüter bitte wegschauen.
Mein Verhältnis zu Deo war noch nie ein besonders harmonisches. Um Missverständnisse vorzubeugen, ich bin pro Deo und anti Schweißgeruch (selbst ich habe Grenzen)! Aber bisher habe ich noch kein Produkt gefunden, welches meine Ansprüche befriedigen konnte. Mein Schweißvolumen würde ich als durchschnittlich bewerten, aber meine Sensibilität gegenüber Schweißgeruch (dem eigenen) als überdurchschnittlich. Daher verwendete ich bisher immer recht viel Deo. Ich weiß nicht, was ich dabei falsch mache, aber am Ende des Tages muss das T-Shirt dann unabhängig von Jahreszeit und Aktivität doch meistens in die Wäsche. Das alleine ist jetzt nicht so problematisch, da man sich ja mal zwischendurch waschen kann und neues Deo auflegen. Aber was mich wirklich stört, sind die Deo-Rückstände, die sich im Laufe der Zeit im Achselbereich der Lieblingsoberteile ansammeln. Übertreibe ich es mit der Deomenge? Ich weigere mich, gasbetriebene Sprühdeos zu verwenden, und arbeite meistens mit flüssiges Schmierdeos. Lasse ich sie nicht lang genug trocknen, bevor ich mich anziehe? Wer erklärt einem eigentlich, wie man Deo richtig verwendet?
Seit etwa einer Woche habe ich ein neues Produkt im Test. Es ist billig, leicht aufzutragen, schnelltrocknend und geruchslos. Vor allem der letzte Punkt gibt einem sehr ehrliche Auskunft darüber, ob es wirkt oder nicht, denn es ist kein Parfüm da, welches auftretenden Schweißgeruch kaschieren kann. Ich trage mein neues Deo morgens oder nach dem Duschen auf, und abends sind die Achseln geruchsfrei. Am nächsten Morgen auch noch weitgehend. Sogar nach Sport und Tanzen. Ich habe auch die Reisetauglichkeit getestet. Am Wochenende war ich in Philly zum Tanzen, hatte nur leichtes Gepäck dabei, und bei netten Leuten zu Hause geschlafen. Tagsüber gab es schweißtreibende Workshops, aber eine Dusche vor den Abendfeierlichkeiten war nicht notwendig. Ich musste auch kein Sicherheits-Deo in die Handtasche stecken. Ihr könnt mich gerne gaga nennen, aber ich werde jetzt nur noch Natron und Wasser an meine Achseln lassen.
7 February 2012
6 February 2012
Swing ...upsi Tango
Ein langes Wochenende voll Tanzen in Philadelphia liegt hinter mir - tagsüber Workshops, nachts Parties. Ich habe Muskelkater in den Beinen und bin müde, obwohl ich letzte Nacht zehn Stunden geschlafen habe.
Heute Abend werde ich meine erste Tango-Tanzstunde nehmen.
Heute Abend werde ich meine erste Tango-Tanzstunde nehmen.
3 February 2012
No 'Poo
Bei der Suche nach leichtgewichtigen, multifunktionalen Körperpflegeprodukten bin ich auf eine neue Welt gestoßen. Frugal Living heißt sie, eine Lebensweise, bei der man mit weniger auszukommen versucht. Die Motivation für eine frugale Lebensweise ist unterschiedlich. Ich bin hauptsächlich auf ökonomische und ökologische, aber auch soziologische oder sogar philosophische Gründe gestoßen.
Die No 'Poo Bewegung ist ein Beispiel, wobei 'Poo für Shampoo steht. Das ist ein bissschen lustig, weil Poo auch Kacke heißt. Die Anhänger der No 'Poo Bewegung verwenden kein Shampoo zum Haarewaschen, sondern nur warmes Wasser. Der Hintergrund dazu ist die Tatsache, dass gewöhnliches Shampoo die Haare vollständig von Fett befreit - mehr als notwendig, so dass bei langen Haaren auch noch Spülung notwendig wird, da die fettfreien Haare zum Verkletten tendieren. Zudem führt vollständiges Entfetten dazu, dass die Kopfhaut schnell viel neues Fett bildet, um sich zu schützen. Tägliches Haarewaschen wird damit notwendig.
Hat sich die Kopfhaut aber erstmal daran gewöhnt, nicht mehr soviel Fett nachzubilden, wenn kein Shampoo verwendet wird, ist auch kein Shampoo mehr notwendig. Man spart Geld, muss auf Reisen weniger Haarpflegeprodukte transportieren, und setzt seine Kopfhaut weniger Chemikalien aus. Das Haar soll tatsächlich gepflegter und gesünder aussehen. Und es riecht nach Haar und lässt die Pheromone durch. Klingt super, oder?
Allerdings muss sich die Kopfhaut erstmal umstellen. Sobald man auf Shampoo verzichtet und stattdessen nur Wasser zum Waschen verwendet, werden die Haare fettig aussehen. Die Übergangsphase kann also unangenehm werden. Ich stelle im Folgenden drei Wege zur Shampoolosigkeit vor:
1. Der kalte Entzug, bei dem kein Shampoo mehr verwendet wird. Wenn die Haare zu schlimm aussehen, muss man sie halt hochstecken oder eine Mütze tragen. Viel Bürsten hilft dabei, das Fett in den Haarlängen zu verteilen.Trotzdem beim Duschen die Haare mit Wasser waschen!
2. Die langsame Umstellung, bei der man seine Shampooflasche nach jedem Gebrauch mit Wasser auffüllt und so das Shampoo nach und nach immer mehr verdünnt. Verwendet man weiterhin dasselbe Volumen an Shampoo bei nun geringerer Konzentration, wird dem Haar beim Waschen nach und nach weniger Fett entzogen, und die Kopfhaut kann sich langsam umstellen.
3. Kein Shampoo mehr verwenden, aber wenn die Haare dolle fettig sind, mit Natron (Natriumbikarbonat, Natriumhydrogenkarbonat) waschen: Einfach Natron mit Wasser zu einer schleimigen Konsistenz mischen, in die Kopfhaut einmassieren, ausspülen. Danach mit einer Mischung aus Essig und Wasser spülen. Meiner Meinung nach klingt das recht aggressiv für die Kopfhaut, und ich erkenne den Vorteil zum Shampoo nicht, aber vielleicht entfernt das Natron den Schmutz, alte Hautschuppen, und lässt ein wenig Fett zurück?
Mehr Informationen und Erfahrungsberichte (auf Englisch): Link1, Link2, Link3, Link4
Eine sehr detaillierte Anleitung zum Haarewaschen mit Natron und Essig (auf Englisch): Link
Ich habe es übrigens nicht ausprobiert, aber das ist vielleicht mal ein nettes Projekt für irgendwann in der Zukunft.
Die No 'Poo Bewegung ist ein Beispiel, wobei 'Poo für Shampoo steht. Das ist ein bissschen lustig, weil Poo auch Kacke heißt. Die Anhänger der No 'Poo Bewegung verwenden kein Shampoo zum Haarewaschen, sondern nur warmes Wasser. Der Hintergrund dazu ist die Tatsache, dass gewöhnliches Shampoo die Haare vollständig von Fett befreit - mehr als notwendig, so dass bei langen Haaren auch noch Spülung notwendig wird, da die fettfreien Haare zum Verkletten tendieren. Zudem führt vollständiges Entfetten dazu, dass die Kopfhaut schnell viel neues Fett bildet, um sich zu schützen. Tägliches Haarewaschen wird damit notwendig.
Hat sich die Kopfhaut aber erstmal daran gewöhnt, nicht mehr soviel Fett nachzubilden, wenn kein Shampoo verwendet wird, ist auch kein Shampoo mehr notwendig. Man spart Geld, muss auf Reisen weniger Haarpflegeprodukte transportieren, und setzt seine Kopfhaut weniger Chemikalien aus. Das Haar soll tatsächlich gepflegter und gesünder aussehen. Und es riecht nach Haar und lässt die Pheromone durch. Klingt super, oder?
Allerdings muss sich die Kopfhaut erstmal umstellen. Sobald man auf Shampoo verzichtet und stattdessen nur Wasser zum Waschen verwendet, werden die Haare fettig aussehen. Die Übergangsphase kann also unangenehm werden. Ich stelle im Folgenden drei Wege zur Shampoolosigkeit vor:
1. Der kalte Entzug, bei dem kein Shampoo mehr verwendet wird. Wenn die Haare zu schlimm aussehen, muss man sie halt hochstecken oder eine Mütze tragen. Viel Bürsten hilft dabei, das Fett in den Haarlängen zu verteilen.Trotzdem beim Duschen die Haare mit Wasser waschen!
2. Die langsame Umstellung, bei der man seine Shampooflasche nach jedem Gebrauch mit Wasser auffüllt und so das Shampoo nach und nach immer mehr verdünnt. Verwendet man weiterhin dasselbe Volumen an Shampoo bei nun geringerer Konzentration, wird dem Haar beim Waschen nach und nach weniger Fett entzogen, und die Kopfhaut kann sich langsam umstellen.
3. Kein Shampoo mehr verwenden, aber wenn die Haare dolle fettig sind, mit Natron (Natriumbikarbonat, Natriumhydrogenkarbonat) waschen: Einfach Natron mit Wasser zu einer schleimigen Konsistenz mischen, in die Kopfhaut einmassieren, ausspülen. Danach mit einer Mischung aus Essig und Wasser spülen. Meiner Meinung nach klingt das recht aggressiv für die Kopfhaut, und ich erkenne den Vorteil zum Shampoo nicht, aber vielleicht entfernt das Natron den Schmutz, alte Hautschuppen, und lässt ein wenig Fett zurück?
Mehr Informationen und Erfahrungsberichte (auf Englisch): Link1, Link2, Link3, Link4
Eine sehr detaillierte Anleitung zum Haarewaschen mit Natron und Essig (auf Englisch): Link
Ich habe es übrigens nicht ausprobiert, aber das ist vielleicht mal ein nettes Projekt für irgendwann in der Zukunft.
February, Flowerary, Febloomary, Valentine's Day month
Ich mache diesen ganzen Quatsch jetzt mal mit. Ist ja immerhin mein letzter Februar in den USA. Die Fingernägel sind schon pink, ich trage möglichst jeden Tag eine Blume im Haar und spende entsprechend viele Dollars für einen guten Zweck, und am Valentinstag werde ich die Männer in meinem Leben beschimpfen, die mir keine selbstgebastelte romantische Karte geschickt, oder Blumen und Schokolade vorbeigebracht haben.
1 February 2012
Schuhe - mit Foto
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