Am Wochenende habe ich mit ein paar Freundinnen Sex and the City gespielt. Wir haben uns alle ins kleine Schwarze geworfen und uns ins New Yorker Nachtleben gestürzt. "Clubbing" nennt man das wohl. Anna hatte eine Freundin zu Besuch und aus diesem Anlass den Abend organisiert, ein Hotelzimmer gebucht und Clubs recherchiert. Sogar ein Buddy-System hatte sie ausgeklügelt, das sicherstellte, das kein Drink unbewacht blieb, keine von uns alleine auf Toilette ging und niemand blöd angemacht wurde.
Das war übrigens einer der lustigeren Momente des Abends, als sie uns ihr System erläuterte. Auch das Aufhübschen zu fünft in einem kleinen Hotelzimmer ("ich brauch nur 5 min...") war sehr unterhaltsam und langwierig. Dann ging es mit dem Taxi zum französischen Restaurant Pastis im Meatpacking District, wo es dann Bouillabaisse und teuren Wein gab. Außerdem umkreisten uns dort unglaublich viele (gutaussehende) Männer, die aber nicht schwul waren. Glaube ich zumindest.
Von dort aus ging es dann zum Club "Cielo", in dem ein unverschämt hoher Eintrittspreis verlangt wurde. Aber wir waren so froh, reingekommen zu sein, dass wir gerne zahlten. Und dass die Musik und das Publikum unangenehm waren, konnten wir uns natürlich nicht eingestehen, nachdem wir soviel Geld bezahlt hatten um reinzukommen. Also harrten wir ein paar Stündchen aus, tanzten zu mieser House-Musik, bevor wir dann eine richtig nette Hotelbar fanden ("Jane Hotel"), aus der man uns dann um 4 Uhr rausschmiss. Zurück im Hotel fanden drei von uns Platz im Queensize-Bett und zwei auf dem Fussboden.
Eine Erfahrung wert, denke ich. Aber nächstes Mal recherchiere ich die Clubs.
Respekt Maiki! DAS nenne ich mal cool! Da ist doofe Muke auch egal :) und zu dem Part mit Aufhübschen, teurer Wein + Bouillabaise und den gutaussehenden Männern: ICH WILL AUCH :)
ReplyDelete