19 April 2011

Standesgemäß

Als ich vor einiger Zeit nach der Arbeit zu meinem Lindy-Charleston-Kurs radeln wollte, machte mir das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Ich hatte ja mal erwähnt, dass in Princeton immer die Sonne scheint, aber das war eine Fehleinschätzung. Das letzte Jahr war außergewöhnlich sonnig, der aktuelle Frühling ist dagegen durchschnittlich. Das bedeutet leider viel Regen. Daran habe ich mich noch immer nicht gewöhnen können, und somit besitze ich keine Regenhose. Zu Fuß dorthin laufen war undenkbar, da ich viel zu spät gekommen wäre und ich mag nicht zu spät kommen. Also tätigte ich ein paar Anrufe und 3 min später stand dann dieses Auto in unserer Hauseinfahrt:



Dies verwirrte meinen Nachbarn, der auch gleich aus der Haustür trat und sich nach dem Anliegen erkundigte. Nachdem klar war, dass es sich um meinen Chauffeur handelte, bin ich nun sicher erheblich in seiner Achtung gestiegen. Das ist übrigens auch nicht verkehrt, nachdem ich ihm mal aus der Dusche kommend sehr leicht bekleidet die Tür geöffnet hatte.

Ich stieg also hinten ins Auto ein, erklärte dem Fahrer "I feel so special", woraufhin er meinte, ich sei "special", da ich in seinem Auto führe. Beim Charleston-Kurs angekommen, stieg ich dann standesgemäß aus meiner Lincoln Towncar Limousine aus, und die Mädels in meinem Kurs, die mich sahen, vermuteten einen reichen Liebhaber, der mir seinen Chauffeur ausgeliehen hatte. Denn nichts deutete daraufhin, dass es sich bei dem Schlitten um ein Taxi handelte.

3 comments:

  1. Ist ganz schön dekadent in Princeton!

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  2. Würde, wem Würde gebührt !

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  3. Wie COOOOOOOOL!!!! :-)

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