Princeton University
Department of Public Safety
Campus Safety Alert
This notice is to advise you of an incident that concerns the University community
Date: Thursday, April 28, 2011
Incident: Lewdness Incident Off-Campus
The Department of Public Safety is alerting community members to a reported incident of lewdness that occurred in an area near the University campus. Princeton Township Police are investigating.
A graduate student reported late last evening that a man exposed himself while she was running on the tow path between Harrison Street and Washington Road at about 5 p.m. Wednesday, April 27, 2011.
The student observed a man off to the side of the path. The man reportedly waved the student over to him, but did not say anything and did not attempt to approach the student. The student turned around and ran away.
The suspect was described as an adult white male, pale skin, 30-35 years of age, 5’8”-5’10”, skinny to average build, wearing a white button down shirt and blue jeans. In addition his hair was reported to be brown with strands covering his eyebrows.
If you have any information relevant to this incident, please contact the Princeton Township Police at (609) 924-2100 or the Department of Public Safety at (609) 258-1000, or visit the confidential tip line on Public Safety's website: https://tipline.princeton.edu/.
To maintain the safety and security of the campus, Public Safety reminds all community members to follow the crime prevention tips listed on our website (http://web.princeton.edu/sites/publicsafety/CrimeTips.htm), including:
* Report suspicious activity immediately.
* When running in isolated areas, run with a friend.
* If you must remain in a building after hours, use the buddy system when leaving.
* Call (609) 258-3134 for an escort.
* Stay alert and tuned in to your surroundings. Be aware and prepared.
* Stand tall and walk confidently; do not show fear.
* Trust your instincts, and if you do not feel comfortable in a place or situation, leave.
The Federal Clery Act requires that universities with a campus public safety agency must, in a manner that is timely and will aid in the prevention of similar crimes, report to the campus community crimes that fall into certain categories and that are considered by the university to represent a continuing threat to the campus community. The Department of Public Safety refers to these notices as "Campus Safety Alerts." This Campus Safety Alert is issued according to this requirement.
28 April 2011
Campus Safety Alert
Dies ist eine Original E-Mail, die heute über den Uni-Verteiler kam. Exhibitionismus ist das Schlimmste, was einem in Princeton widerfahren kann. Ohne diese Straftat verharmlosen zu wollen, finde ich das irgendwie beruhigend.
26 April 2011
30 Tage atmen
So, heute ist Tag 30 meines Meditationsexperiments. Obwohl ich zugeben muss, dass ich ein oder zweimal ausgesetzt habe, weil Wochenende war und ich am Wochenende keinen geregelten Tagesablauf habe und manchmal verkatert müde bin.
Habe mich also fast täglich für 15 min hingesetzt, auf meine Nasenspitze konzentriert und Atemzüge gezählt. Wenn man das noch nie versucht hat, ist es erstaunlich, wie schwierig das ist. Gestern ist es mir endlich mal für mehr als 5 Sekunden am Stück gelungen. Wenn ich das mal so grob extrapoliere, werde ich mich in etwa 179 Monaten über 15 Minuten am Stück konzentrieren können. Richtig?
Für Interessierte habe ich eine Buchempfehlung übers Meditieren. Lasst euch nicht vom bescheuerten Titel irritieren, das Buch ist sehr informativ und motivierend und weitgehend ohne spirituellen Kontext.
"Hurry Up and Meditate" von David Michie (in Englisch).
So, und was hat das Ganze nun gebracht?
Ich bin noch nicht erleuchtet. Meine Rückenschmerzen beim 15 Minuten aufrecht im Schneidersitz sitzen haben abgenommen. An den meisten Tagen mach ich es ganz gerne, es ist keine Überwindung mehr nötig, und auch das damit verbundene etwas frühere Aufstehen macht mir nichts mehr aus.
Ich habe das Gefühl, etwas energiegeladener in den Tag zu starten. Ich bin tagsüber fast nie mehr müde (außer die Nacht war deutlich kürzer als sonst). Und ich finde, ich bin ein wenig gelassener geworden.
Das ist leider alles nicht wirklich messbar und kann daher auch Einbildung oder Placebo-Effekt sein. Aber ich glaube den wissenschaftlichen Veröffentlichungen (die im empfohlenen Buch zitiert werden), dass messbare physische und psychologische Effekte eintreten und werde weitermachen.
Oder wie meine Freundin Kerstin zu sagen pflegte: "Ich glaube ja nicht an Homöopathie, aber wenn's hilft..."
Habe mich also fast täglich für 15 min hingesetzt, auf meine Nasenspitze konzentriert und Atemzüge gezählt. Wenn man das noch nie versucht hat, ist es erstaunlich, wie schwierig das ist. Gestern ist es mir endlich mal für mehr als 5 Sekunden am Stück gelungen. Wenn ich das mal so grob extrapoliere, werde ich mich in etwa 179 Monaten über 15 Minuten am Stück konzentrieren können. Richtig?
Für Interessierte habe ich eine Buchempfehlung übers Meditieren. Lasst euch nicht vom bescheuerten Titel irritieren, das Buch ist sehr informativ und motivierend und weitgehend ohne spirituellen Kontext.
"Hurry Up and Meditate" von David Michie (in Englisch).
So, und was hat das Ganze nun gebracht?
Ich bin noch nicht erleuchtet. Meine Rückenschmerzen beim 15 Minuten aufrecht im Schneidersitz sitzen haben abgenommen. An den meisten Tagen mach ich es ganz gerne, es ist keine Überwindung mehr nötig, und auch das damit verbundene etwas frühere Aufstehen macht mir nichts mehr aus.
Ich habe das Gefühl, etwas energiegeladener in den Tag zu starten. Ich bin tagsüber fast nie mehr müde (außer die Nacht war deutlich kürzer als sonst). Und ich finde, ich bin ein wenig gelassener geworden.
Das ist leider alles nicht wirklich messbar und kann daher auch Einbildung oder Placebo-Effekt sein. Aber ich glaube den wissenschaftlichen Veröffentlichungen (die im empfohlenen Buch zitiert werden), dass messbare physische und psychologische Effekte eintreten und werde weitermachen.
Oder wie meine Freundin Kerstin zu sagen pflegte: "Ich glaube ja nicht an Homöopathie, aber wenn's hilft..."
24 April 2011
Fröhliche Ostern
Fröhliches Eierfest euch allen. Leider habe bisher noch kein einziges Osterei gefunden. Aber ich finde auch, dass man diese Fest getrost ignorieren kann, und war daher ein wenig arbeiten und dann ein wenig wandern und dann noch ein wenig arbeiten. Und nachher gibts ein Osterbier.
22 April 2011
Good Friday
Karfreitag heißt hier Good Friday, und während es in Deutschland verboten ist, an Karfreitag öffentlich zu frohlocken, bin ich gestern Abend spontan nach New York City zu einem Swing Dance Jam gefahren.
Gegen 2 Uhr war ich wieder zu Haus und fand einen fremden Mann auf dem Sofa vor meinem Schlafzimmer vor. Er war ein bisschen betrunken aber ganz nett und wir unterhielten uns ein Stündchen. Ich lieh ihm noch ein Kopfkissen und ein Laken und ging dann ins Bett. Fünf Stunden später hieß es dann Aufstehen für mich, denn das Osterwochenende ist hier ein Wochenende wie jedes andere, und obwohl hier manche Leute frei haben, gehöre ich leider nicht dazu.
Ich machte dem Mann und mir Kaffee und wir plauderten noch ein wenig, bevor ich mich auf den Weg zur Arbeit machte. Gleich gehe ich nach Haus, mal sehen, ob er noch da ist.
Gegen 2 Uhr war ich wieder zu Haus und fand einen fremden Mann auf dem Sofa vor meinem Schlafzimmer vor. Er war ein bisschen betrunken aber ganz nett und wir unterhielten uns ein Stündchen. Ich lieh ihm noch ein Kopfkissen und ein Laken und ging dann ins Bett. Fünf Stunden später hieß es dann Aufstehen für mich, denn das Osterwochenende ist hier ein Wochenende wie jedes andere, und obwohl hier manche Leute frei haben, gehöre ich leider nicht dazu.
Ich machte dem Mann und mir Kaffee und wir plauderten noch ein wenig, bevor ich mich auf den Weg zur Arbeit machte. Gleich gehe ich nach Haus, mal sehen, ob er noch da ist.
20 April 2011
Hiking in Princeton
In meinem Lieblings-Café in Princeton wird ein kleines Büchlein verkauft, in dem Wanderwege in Princetons Umgebung vorgestellt werden. Mein Studi Dave hat die meisten schon ausprobiert und mich am Wochenende mal mitgenommen.
Wir konnten die einstündige Tour mit ein paar "Abkürzungen", sowie einer kleinen Baseball-Lehrstunde auf 3 Stunden ausbauen.


Das Wetter war supi, wie man sehen kann. Und die Landschaft hat mich an zu Hause erinnert. Hier ist noch ein Action-Shoot von Dave:
Wir konnten die einstündige Tour mit ein paar "Abkürzungen", sowie einer kleinen Baseball-Lehrstunde auf 3 Stunden ausbauen.
Das Wetter war supi, wie man sehen kann. Und die Landschaft hat mich an zu Hause erinnert. Hier ist noch ein Action-Shoot von Dave:
19 April 2011
Standesgemäß
Als ich vor einiger Zeit nach der Arbeit zu meinem Lindy-Charleston-Kurs radeln wollte, machte mir das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Ich hatte ja mal erwähnt, dass in Princeton immer die Sonne scheint, aber das war eine Fehleinschätzung. Das letzte Jahr war außergewöhnlich sonnig, der aktuelle Frühling ist dagegen durchschnittlich. Das bedeutet leider viel Regen. Daran habe ich mich noch immer nicht gewöhnen können, und somit besitze ich keine Regenhose. Zu Fuß dorthin laufen war undenkbar, da ich viel zu spät gekommen wäre und ich mag nicht zu spät kommen. Also tätigte ich ein paar Anrufe und 3 min später stand dann dieses Auto in unserer Hauseinfahrt:

Dies verwirrte meinen Nachbarn, der auch gleich aus der Haustür trat und sich nach dem Anliegen erkundigte. Nachdem klar war, dass es sich um meinen Chauffeur handelte, bin ich nun sicher erheblich in seiner Achtung gestiegen. Das ist übrigens auch nicht verkehrt, nachdem ich ihm mal aus der Dusche kommend sehr leicht bekleidet die Tür geöffnet hatte.
Ich stieg also hinten ins Auto ein, erklärte dem Fahrer "I feel so special", woraufhin er meinte, ich sei "special", da ich in seinem Auto führe. Beim Charleston-Kurs angekommen, stieg ich dann standesgemäß aus meiner Lincoln Towncar Limousine aus, und die Mädels in meinem Kurs, die mich sahen, vermuteten einen reichen Liebhaber, der mir seinen Chauffeur ausgeliehen hatte. Denn nichts deutete daraufhin, dass es sich bei dem Schlitten um ein Taxi handelte.

Dies verwirrte meinen Nachbarn, der auch gleich aus der Haustür trat und sich nach dem Anliegen erkundigte. Nachdem klar war, dass es sich um meinen Chauffeur handelte, bin ich nun sicher erheblich in seiner Achtung gestiegen. Das ist übrigens auch nicht verkehrt, nachdem ich ihm mal aus der Dusche kommend sehr leicht bekleidet die Tür geöffnet hatte.
Ich stieg also hinten ins Auto ein, erklärte dem Fahrer "I feel so special", woraufhin er meinte, ich sei "special", da ich in seinem Auto führe. Beim Charleston-Kurs angekommen, stieg ich dann standesgemäß aus meiner Lincoln Towncar Limousine aus, und die Mädels in meinem Kurs, die mich sahen, vermuteten einen reichen Liebhaber, der mir seinen Chauffeur ausgeliehen hatte. Denn nichts deutete daraufhin, dass es sich bei dem Schlitten um ein Taxi handelte.
18 April 2011
Sex and the City
Am Wochenende habe ich mit ein paar Freundinnen Sex and the City gespielt. Wir haben uns alle ins kleine Schwarze geworfen und uns ins New Yorker Nachtleben gestürzt. "Clubbing" nennt man das wohl. Anna hatte eine Freundin zu Besuch und aus diesem Anlass den Abend organisiert, ein Hotelzimmer gebucht und Clubs recherchiert. Sogar ein Buddy-System hatte sie ausgeklügelt, das sicherstellte, das kein Drink unbewacht blieb, keine von uns alleine auf Toilette ging und niemand blöd angemacht wurde.
Das war übrigens einer der lustigeren Momente des Abends, als sie uns ihr System erläuterte. Auch das Aufhübschen zu fünft in einem kleinen Hotelzimmer ("ich brauch nur 5 min...") war sehr unterhaltsam und langwierig. Dann ging es mit dem Taxi zum französischen Restaurant Pastis im Meatpacking District, wo es dann Bouillabaisse und teuren Wein gab. Außerdem umkreisten uns dort unglaublich viele (gutaussehende) Männer, die aber nicht schwul waren. Glaube ich zumindest.
Von dort aus ging es dann zum Club "Cielo", in dem ein unverschämt hoher Eintrittspreis verlangt wurde. Aber wir waren so froh, reingekommen zu sein, dass wir gerne zahlten. Und dass die Musik und das Publikum unangenehm waren, konnten wir uns natürlich nicht eingestehen, nachdem wir soviel Geld bezahlt hatten um reinzukommen. Also harrten wir ein paar Stündchen aus, tanzten zu mieser House-Musik, bevor wir dann eine richtig nette Hotelbar fanden ("Jane Hotel"), aus der man uns dann um 4 Uhr rausschmiss. Zurück im Hotel fanden drei von uns Platz im Queensize-Bett und zwei auf dem Fussboden.
Eine Erfahrung wert, denke ich. Aber nächstes Mal recherchiere ich die Clubs.
Das war übrigens einer der lustigeren Momente des Abends, als sie uns ihr System erläuterte. Auch das Aufhübschen zu fünft in einem kleinen Hotelzimmer ("ich brauch nur 5 min...") war sehr unterhaltsam und langwierig. Dann ging es mit dem Taxi zum französischen Restaurant Pastis im Meatpacking District, wo es dann Bouillabaisse und teuren Wein gab. Außerdem umkreisten uns dort unglaublich viele (gutaussehende) Männer, die aber nicht schwul waren. Glaube ich zumindest.
Von dort aus ging es dann zum Club "Cielo", in dem ein unverschämt hoher Eintrittspreis verlangt wurde. Aber wir waren so froh, reingekommen zu sein, dass wir gerne zahlten. Und dass die Musik und das Publikum unangenehm waren, konnten wir uns natürlich nicht eingestehen, nachdem wir soviel Geld bezahlt hatten um reinzukommen. Also harrten wir ein paar Stündchen aus, tanzten zu mieser House-Musik, bevor wir dann eine richtig nette Hotelbar fanden ("Jane Hotel"), aus der man uns dann um 4 Uhr rausschmiss. Zurück im Hotel fanden drei von uns Platz im Queensize-Bett und zwei auf dem Fussboden.
Eine Erfahrung wert, denke ich. Aber nächstes Mal recherchiere ich die Clubs.
16 April 2011
Swing Dance Party
Meine erste Swing Dance Party war eine merkwuerdige Art von Party. Es ging ausschliesslich ums Tanzen. Die Party fand in einer Kirche statt, es waren etwa 60 Leute im Alter von 16 bis 70 da, die meisten recht aufgehuebscht, es gab Livemusik, Kleinigkeiten zu essen und Wasser zu trinken. Und keine Drinks! Ist bestimmt super fuer Ex-Alkoholiker und eine angenehme Art, einen sehr lustigen Abend zu verbringen, ohne am naechsten Tag mit einem Kater aufzuwachen.
Ich habe mit etwa 10 verschiedenen Maennern getanzt, die alle sehr unterschiedliche Tanzstile pflegten. Der eine war z. B. mindestens 2 m gross, und hielt mich nur mit einem Finger, bewegte sich selbst kaum, aber hob ab und zu die Hand und stupste mich mit einem Finger der anderen Hand leicht in den Ruecken, um anzudeuten, dass ich mich doch drehen sollte. Aber es klappte! Und lustig waren auch die kleinen alten Maenner, die auf die Haelfte der Schritte verzichteten, wenn's zu schnell wurde.
Nach vier Stunden Tanzen taten dann aber doch die Fuesse weh und mit ein paar anderen ging es dann noch auf ein Bierchen und was zu Futtern zu Applebee's, dem einzigen Ort in Princeton, wo man um Mitternacht noch etwas zu Essen bekommt.
13 April 2011
Ein gutes Jahr
Es gibt diesen amerikanischen Film von 2006, der heißt "Ein gutes Jahr". Eine Romanze, oder "Chick-Flick" auf amerikanisch. Ich fand ihn öde.
Aber zum Thema: Genau heute vor einem Jahr hat sich die kleine Maike in das große Flugzeug gesetzt, um die weite Welt zu erkunden, bzw. für eine Weile in Amerika zu leben. Hach, was war das aufregend! Ich hatte erwartet, dass es spannend und die erste Zeit ziemlich hart werden würde. Spannend war es, aber dadurch, dass Jens schonmal ein paar Freunde klargemacht hatte und mir bei Behördengängen und Papierkram helfen konnte, war es nicht hart. Ich hatte alles, was ich brauchte, und es war einfach nur eine richtig coole Zeit ohne großartige Tiefs. Aber ich hatte auch ein bisschen das Gefühl, geschummelt zu haben. Es war zu einfach.
Und nun ist ein ganzes Jahr vergangen, ich fühle mich hier zu Hause, habe Freunde gefunden, verlaufe mich nicht mehr in den Uni-Gebäuden und nur noch selten auf dem Campus. Ich habe ein sehr gut ausgestaltetes Sozialleben und eine sehr nette Arbeitsgruppe. Ich vermisse zwar manchmal meine Freunde und Familie ein bisschen, aber Deutschland, die deutsche Mentalität und die Deutschen vermisse ich nicht. Es ist zwar bei weitem nicht alles toll hier, aber mir gefällt es richtig gut, und es macht mich ein wenig traurig, dass ich in einem Jahr schon wieder gehen soll. Aber wer weiß, wo es dann hingeht, spannend wird es dann sicher auch wieder werden.
Auf ein gutes zweites Jahr!! (... falls der DAAD mitspielt...)
Anderes Thema: Den 200. Kommentar hat am 7. April 2011 Oma Duck hinterlassen:
Und damit gewinnt sie wie angekündigt ein selbstgemaltes Bild. Für die große Pinnwand in der Küche. Herzlichen Glückwunsch!!
Aber zum Thema: Genau heute vor einem Jahr hat sich die kleine Maike in das große Flugzeug gesetzt, um die weite Welt zu erkunden, bzw. für eine Weile in Amerika zu leben. Hach, was war das aufregend! Ich hatte erwartet, dass es spannend und die erste Zeit ziemlich hart werden würde. Spannend war es, aber dadurch, dass Jens schonmal ein paar Freunde klargemacht hatte und mir bei Behördengängen und Papierkram helfen konnte, war es nicht hart. Ich hatte alles, was ich brauchte, und es war einfach nur eine richtig coole Zeit ohne großartige Tiefs. Aber ich hatte auch ein bisschen das Gefühl, geschummelt zu haben. Es war zu einfach.
Und nun ist ein ganzes Jahr vergangen, ich fühle mich hier zu Hause, habe Freunde gefunden, verlaufe mich nicht mehr in den Uni-Gebäuden und nur noch selten auf dem Campus. Ich habe ein sehr gut ausgestaltetes Sozialleben und eine sehr nette Arbeitsgruppe. Ich vermisse zwar manchmal meine Freunde und Familie ein bisschen, aber Deutschland, die deutsche Mentalität und die Deutschen vermisse ich nicht. Es ist zwar bei weitem nicht alles toll hier, aber mir gefällt es richtig gut, und es macht mich ein wenig traurig, dass ich in einem Jahr schon wieder gehen soll. Aber wer weiß, wo es dann hingeht, spannend wird es dann sicher auch wieder werden.
Auf ein gutes zweites Jahr!! (... falls der DAAD mitspielt...)
Anderes Thema: Den 200. Kommentar hat am 7. April 2011 Oma Duck hinterlassen:
Oma Duck hat gesagt…
"Spring" wie Frühling oder springen wie hopsen?
Was ziehst Du an?
Und damit gewinnt sie wie angekündigt ein selbstgemaltes Bild. Für die große Pinnwand in der Küche. Herzlichen Glückwunsch!!
12 April 2011
Die große Rechnung
Vor kurzem kam die BAföG-Rechnung. 2719,35 Euros soll ich zurückzahlen. Wenn ich alles auf einmal bezahle, verringert sich der Betrag auf 2352,24. Falls ich zu den besten 30% meines Jahres gehört habe (das will ich doch hoffen), kann ich nochmal 25% sparen. Das wären dann 1764,18. Oder so ähnlich, je nachdem, in welcher Reihenfolge die so rechnen. Da ich auch noch sehr schnell studiert habe, und nirgendwo steht, dass man die Teilerlässe nicht kombinieren kann, geht davon nochmal ein Betrag von 2560 ab. Das heißt, die zahlen mir dann 795,82 Euro aus, oder wie?
Schön.
Schön.
11 April 2011
Prom
Um das Wichtigste erstmal vorwegzunehmen: Das "Spring Formal" war ein wenig enttäuschend. Der Abend war aber trotzdem sehr nett. Sally und ich hübschten uns gemeinsam zu Hause auf, während unsere dritte Mitwohni uns mit Tipps und Sicherheitsnadeln hilfreich zur Seite stand. Mein Date holte uns dann pünktlich um 21:30 Uhr ab und fuhr uns zum Grad College. Wir gingen aber nicht zur Party, sondern in einem Gemeinschaftsraum im Nebengebäude zum Vorglühen. In diesem Fall bedeutete das organisiertes Trinkspiel.
Introducing Flip-Cup:
Auf einer Seite der Tafel reihen sich die Mädels auf, auf der anderen die Jungs. Gespielt wird in Teams, Mädels gegen Jungs. Jeder hat vor sich einen Plastikbecher mit etwas Bier darin stehen. An einem Ende der Tafel beginnen zwei Kontrahenten, trinken ihr Bier aus, stellen den Becher auf die Tischkante und versuchen ihn durch einen Schlag von unten mit einem Finger, ihn im Flug in eine rotierende Bewegung zu versetzen, so dass er am Ende um 180 ° gedreht auf dem Tisch zu stehen kommt. Falls dies nicht gleich gelingt, wird der Becher wieder in die Ausgangsposition versetzt, und erneut versucht. So lange eben, bis er mit der Öffnung nach unten auf dem Tisch zu stehen kommt. Erst dann darf die benachbarte Person des eigenen Teams ihren eigenen Becher leeren und flippen. So kommt dann ein Rennen zwischen den gegenüberstehenden Parteien zustande, und das Team welches als erstes die Reihe vollendet, gewinnt. Dass der Tisch dabei immer pekiger wird, hilft übrigens.
Ja, das ist ein recht stupides Spiel. Aber mit 20 erwachsenen Leuten in Anzug und Kleidchen ist auch schon wieder ganz lustig. Gegen 23 Uhr, als wir uns sicher sein konnten, dass der Walzertanz- und Streichquartettpart beim Spring Formal vorüber war, ging es dann zur richigen Party. Dort war viel los, alle waren nett aufgehübscht, aber die Musik war laut und schlecht und das Ambiente erinnerte ein wenig an die Eröffnungsszene in der Disco im Film "Blade" - etwas düster und gruselig.
Es gab drei Sorten billigen Schnaps (Wodka, Gin und Rum) und Saft - das Ziel des Abends war offensichtlich, mit einem geringen Budget möglichst viele Menschen betrunken zu machen. Und möglichst vielen Menschen Kopfschmerzen zu verursachen. Für meinen Teil hat das funktioniert.
Eine kleine Randbemerkung: Wiebke, ich kann auch altrosa tragen!!
8 April 2011
Happy Birthday Dirk!
Ich kannte den Dirk ja schon, da war er noch sooo klein, und hat so gern im Schnee gespielt.

Und wenn wir ihm die Flasche gegeben haben, wollte er sie nie wieder loslassen.

Er war ein fröhliches Kind und hatte immer viele Freunde.


Kein Wunder, so, wie er sich für seine Freunde einsetzt und sogar sein Leben riskiert.




Ja, so kennen wir den Dirk, und haben ihn immer gerne dabei.






Und was waren wir stolz, als aus dem kleinen Dirk der kleine Diplom-Dirk wurde und später sogar der Dr. Dirk!

Und jetzt ist er heute doch tatsächlich 29 Jahre alt geworden!! Alles Gute Dirk!

Und wenn wir ihm die Flasche gegeben haben, wollte er sie nie wieder loslassen.

Er war ein fröhliches Kind und hatte immer viele Freunde.

Kein Wunder, so, wie er sich für seine Freunde einsetzt und sogar sein Leben riskiert.

Ja, so kennen wir den Dirk, und haben ihn immer gerne dabei.
Und was waren wir stolz, als aus dem kleinen Dirk der kleine Diplom-Dirk wurde und später sogar der Dr. Dirk!

Und jetzt ist er heute doch tatsächlich 29 Jahre alt geworden!! Alles Gute Dirk!
7 April 2011
6 April 2011
Hellzapoppin'
Meine Tanzstunde gestern war supi, und weil ich immer noch so begeistert bin und heute abend wieder tanzen gehe, gibt's hier ein weiteres kleines Video, einen Ausschnitt aus dem Film "Hellzapoppin" von 1941. Dies ist sozusagen mein Ziel:
Ich hoffe, bis Samstag hab ich das drauf, da ist nämlich das "Spring Formal", so eine Art Ball für die Grad-Students. Beim Spring-Formal ist festliche Abendgarderobe erwünscht ("Dress code is Black Tie Optional. This means suits (tuxedos preferred), long gowns, or other formal wear, e.g., saris, kilts, military dress."), jedoch besitzt der Durchschnitts-Princeton-Grad-Student gar keinen Smoking oder Ballkleid, so dass von der Jeans bis zur Robe alles dabei sein wird. Außerdem gibt es free drinks.
Es wird also deutlich formloser sein, als Veranstaltungen dieser Art für die Undergrads. Ich werde mir also die Sally schnappen, wir hoffen, dass uns die Türsteher reinlassen (aber da mache ich mir keine allzugroßen Sorgen, wozu kennt man denn Grad-Students...), und dann schauen wir uns mal an, wie die Princeton Studenten so feiern.
Ich hoffe, bis Samstag hab ich das drauf, da ist nämlich das "Spring Formal", so eine Art Ball für die Grad-Students. Beim Spring-Formal ist festliche Abendgarderobe erwünscht ("Dress code is Black Tie Optional. This means suits (tuxedos preferred), long gowns, or other formal wear, e.g., saris, kilts, military dress."), jedoch besitzt der Durchschnitts-Princeton-Grad-Student gar keinen Smoking oder Ballkleid, so dass von der Jeans bis zur Robe alles dabei sein wird. Außerdem gibt es free drinks.
Es wird also deutlich formloser sein, als Veranstaltungen dieser Art für die Undergrads. Ich werde mir also die Sally schnappen, wir hoffen, dass uns die Türsteher reinlassen (aber da mache ich mir keine allzugroßen Sorgen, wozu kennt man denn Grad-Students...), und dann schauen wir uns mal an, wie die Princeton Studenten so feiern.
5 April 2011
Charleston
Letzte Woche habe ich den Charleston gelernt, und nach der Tanzstunde gleich mal ein kleines Heimvideo gedreht. Ich bin die rechts, mit dem Stirnband:
Und hier wird erklärt, wie es gemacht wird:
Und hier wird erklärt, wie es gemacht wird:
4 April 2011
Gefährliches Pflaster Princeton
aus einer E-Mail heute:
Campus Safety Alert
This notice is to advise you of an individual that concerns the University community
Date: Monday, April 4, 2011
Incident: Luring suspect at nearby universities
Public Safety is advising the community about an individual who was recently charged with attempted abduction of a female undergraduate student at Rider University and also was stopped by campus police at the College of New Jersey this weekend. There is no information that indicates this individual has been on or near the Princeton University campus, but we wanted to alert the community as a precaution because this individual was reported to have an interest in frequenting college campuses.
The subject’s name is Tony Kadyhrob, a 68-year-old white male. If any member of the community sees this individual on campus, please call Public Safety immediately at (609) 258-3333.
Below are recent pictures of Kadyhrob. In addition, he is reported to be driving a rental car, a maroon colored Toyota Yaris, which looks similar to the picture below.


Campus Safety Alert
This notice is to advise you of an individual that concerns the University community
Date: Monday, April 4, 2011
Incident: Luring suspect at nearby universities
Public Safety is advising the community about an individual who was recently charged with attempted abduction of a female undergraduate student at Rider University and also was stopped by campus police at the College of New Jersey this weekend. There is no information that indicates this individual has been on or near the Princeton University campus, but we wanted to alert the community as a precaution because this individual was reported to have an interest in frequenting college campuses.
The subject’s name is Tony Kadyhrob, a 68-year-old white male. If any member of the community sees this individual on campus, please call Public Safety immediately at (609) 258-3333.
Below are recent pictures of Kadyhrob. In addition, he is reported to be driving a rental car, a maroon colored Toyota Yaris, which looks similar to the picture below.


3 April 2011
Wochenende-Resume
Hatte mir vorgenommen, an diesem Wochenende mal so richtig Wochenende zu machen. Nicht, dass ich es mir durch harte Arbeit in den vergangenen Tagen verdient haette, aber ich war auch nicht ganz faul. Also ging es am Freitagabend in die Kneipe mit meinem Mitwohni Sally, einigen ihrer Kollegen und ein paar meiner Studentenfreunde. Samstag gab es Barbecue - aber die sagen hier im NJ/PA-Raum gar nicht Barbecue, sondern Grilling!!

Na gut, der Preis, den ich zu zahlen hatte, waren dann zwei Basketballspiele, die ich mir mit den andern im Fernsehen anschauen musste.
Heute ging es dann zum Tanzkurs (ja, ich bin kein Bewegungslegastheniker mehr!) und gleich in Jens' WG zum Special Occasion Pasta Abend.
Na gut, der Preis, den ich zu zahlen hatte, waren dann zwei Basketballspiele, die ich mir mit den andern im Fernsehen anschauen musste.
Heute ging es dann zum Tanzkurs (ja, ich bin kein Bewegungslegastheniker mehr!) und gleich in Jens' WG zum Special Occasion Pasta Abend.
1 April 2011
Stupendium
Hmm, einige Leute fanden meinen Aprilscherz gar nicht so lustig. Hihi. Aber mal Scherz beiseite, denn eigentlich ist es eher eine Art Galgenhumor. Ich warte nämlich tatsächlich auf den Bescheid des DAAD, dass ich ab Mai auch noch hier arbeiten darf. Und obwohl das wohl mehr oder weniger nur Formsache ist und ich meinen Zwischenbericht über meine bisherigen Arbeiten auch ganz ok finde, ist es doch etwas beunruhigend, noch nichts Offizielles in der Hand zu haben, wenn mein Visum und der Rattenschwanz an Formularen, die damit zusammenhängen, sehr, sehr bald ablaufen und ich von mehreren Stellen der Uni mit E-Mails bombardiert werde, darüber, was mein Plan sei, dass ich ab 1. Mai nicht mehr arbeiten dürfe, dass ich umgehend etwas unternehmen müsse. Hier ein Ausschnitt aus meinem E-Mail Ordner
"OMG Visa expires!11!!"

Nun ja, es ist Wochenende, nach einem überraschenden Schneefall heute morgen ist doch nun tatsächlich die Sonne herausgekommen, und gleich geht es in die Kneipe. Ich mache mir mal keinen Kopf.
"OMG Visa expires!11!!"

Nun ja, es ist Wochenende, nach einem überraschenden Schneefall heute morgen ist doch nun tatsächlich die Sonne herausgekommen, und gleich geht es in die Kneipe. Ich mache mir mal keinen Kopf.
Schlechte Nachrichten
Heute kam ein Brief des DAAD, in dem sie mich darüber informierten, dass sie mich auf Grundlage meines Zwischenberichtes sowie gekürzter Mittel in meinem zweiten Jahr nicht fördern könnten. Großartig! Und das teilen sie mir einen Monat, bevor mein Visum und meine Arbeitserlaubnis ablaufen, mit.
30 March 2011
dies & das
- Der Countdown läuft: Wer den 200. Kommentar hinterlässt, bekommt ein selbstgemaltes Bild von mir!
- Mein erstes Princeton-Paper ist noch gar nicht veröffentlicht, wird aber schon wohlwollend auf unserer Gruppenhomepage erwähnt.
- Meditation Tag 2 hat funktioniert, bin noch nicht erleuchtet.
- Mein erstes Princeton-Paper ist noch gar nicht veröffentlicht, wird aber schon wohlwollend auf unserer Gruppenhomepage erwähnt.
- Meditation Tag 2 hat funktioniert, bin noch nicht erleuchtet.
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